Ubisoft muss die weitere feindliche Übernahme verhindern: Vivendi greift an

Nachdem Vivendi bereits die Kontrolle über Gameloft erlangt hat, ist jetzt der Mutterkonzern in Gefahr.

Ubisoft muss die weitere feindliche Übernahme verhindern: Vivendi greift an

Ubisoft fügt zwei neue unabhängige Mitglieder in den Aufsichtsrat ein, um eine feindliche Übernahme durch Vivendi zu verhindern. Vivendi ist der größte französische Medienkonzern und in den klassischen Branchen Musik, Film, Fernsehen und Internet tätig. Die Wurzeln der Firma reichen bis in das neunzehnte Jahrhundert zurück. Diesem Feind sieht sich Ubisoft gegenüber.

Aus diesem Grund holt sich Ubisoft die beiden unabhängigen Verwaltungsmitglieder Frederique Dame und Florence Naviner mit ins Boot. Mitglied Estelle Metayer verlässt das Unternehmen im Herbst. Damit gäbe es in dem Rat insgesamt 10 Mitglieder, von denen die Hälfte unabhängige Mitglieder sind. Diese wären dann nicht an Vivendi angeschlossen, welches als Unternehmen um möglichst viele Sitze im Rat kämpft.

Im letzten Monat hat sich Vivendi die Kontroller über Gameloft gesichert, einem mobile Publisher, der im Besitz der beiden Guillmet-Brüder (den Ubisoft Gründern) ist. Yves Guillmet hat diesen Schachzug Vivendi’s „unaufgefordert und unwillkommen“ geheißen. Nun versucht Ubisoft eine entsprechende Übernahme des Hauptkonzerns mit allen Mitteln zu verhindern. Es ist wie eine Belagerung, die abgewehrt werden muss. Frederique Dame ist zuletzt als Investor im Silicon Valley tätig, wo sie der Auto-App Uber zu einem extremen Erfolg verholfen hat: Seit 2012 hat sich das Unternehmen von 80 Mitarbeitern auf über 7000 vergrößert, während der Dienst in mittlerweile 400 von ursprünglich 14 Städten verfügbar ist. Florence Naviner ist Senior Vize Präsident von Wrigley.

Quelle: Eurogamer

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