WUHU!? Twitch führt „Cheering“ offiziell ein: Bezahlsystem mit 30% Abschlag

"Cheering" (dt. jubeln, anfeuern) ermöglicht, mit Emoticons zu spenden. Dabei ist die Verteilung 70% Streamer und 30% Twitch.

WUHU!? Twitch führt „Cheering“ offiziell ein: Bezahlsystem mit 30% Abschlag

Um Top-Broadcaster anzulocken und etwas von ihrem Verdienst abzubekommen, hat Twitch nun das „Cheering“ eingeführt. Über das „Cheering“ können Zuschauer für sogenannte „Bits“ animierte Emoticons in den Chat eines Streamers senden. „Bits“ werden natürlich durch echtes Geld erworben. Durch das „Cheering“ wird das Geld auf den Streamer übertragen, abgesehen von einem sehr heftigen 30% Abschlag, den Twitch für sich einstreicht. „Cheering“ hat gerade die Beta-Phase durchlaufen und wurde für 100 Streamer getestet. Nun verkündet Twitch, das Amazon-betriebene Unternehmen, das das „Cheering“-Feature für alle ca. 11.000 Partner Streamer in den USA  und Großbritannien eingeführt wird.

„Bits“ sind eine harte Währung, die Twitcher nicht nur gegen echtes Geld erwerben können, sondern auch mit jeder Minute gewinnen, die sie einem Stream zusehen. 100 Bits können für 1,40$ erworben werden. Wenn man nun beispielsweise „cheer“ gefolgt von einer Nummer in den Chat eines Streamers eingibt, spendet man den entsprechenden Betrag an den Streamer und wird durch das animierte Emoticon belohnt. „cheer200“ spendet dann 2$. Twitch möchte zusätzlich zu diesen 2$ noch 80Cent für sich selbst, was sich dann in einer bezahlten Summe von 2,80$ ausschlägt. Wer höhere Beträge „cheert“, bekommt coolere Emoticons und spezielle Abzeichen, sodass hier auch ein Belohnungssystem eingeführt wird, um die Zuschauer am Ball zu halten.

Auf der einen Seite ist es schön zu sehen, dass Broadcaster auf einfache Art und Weise unterstützt werden können und die Community durch die Emoticons einen neuen Grund zum Feiern hat. Auf der anderen Seite bekommt der Streamer, wenn man regulär über PayPal spendet, weitaus mehr als 70% des Geldes. Nutzerreaktionen waren eher negativ, auch wegen Twitch’s anfänglicher Intransparenz bezüglich der Verteilung zwischen Twitch und Streamer.

Quellen: Twitch / Engadget

 

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