Gamescom 2016 – Highlights der Redaktion

Gamescom 2016 – Highlights der Redaktion

Patrick: The Climb von Crytek

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In meinen Augen konnte die diesjährige Gamescom viele Highlights präsentieren. Doch ein besonderer Fokus lag auf der Entwicklung der VR-Technik und den dazu passenden Spielen. Dort fand ich dann auch mein absolutes Highlight: The Climb von Crytek hat es mir mehr als angetan.

Das Spiel kommt in großartiger Optik daher, wird durch das Oculus Rift System unterstützt und es funktioniert einfach! Nicht nur die Möglichkeit des 360° Blicks, sondern auch die Nutzung der Oculus Touch Controllern schaffen ein immersives Klettererlebnis. Hand nach oben ausstrecken, Knopf drücken und halten, heranziehen und schon bewegt Ihr euch steile Felsen hinauf. Die ersten Versuche einen gekonnten Sprung zu vollführen sahen nicht nur dämlich aus und endeten mit dem Sturz, sondern trafen auch eine Betreuerin bei Crytek, wofür ich mich an dieser Stelle nochmal aufrichtig entschuldigen möchte.

Insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass das System zu gut funktioniert. Als leidenschaftlicher Sportler bin ich beeindruckt von der technischen Entwicklung und welche Möglichkeiten bereits heute zu Verfügung stehen. Die Erfahrung ist so real, das einem bei der ein oder anderen Aktion etwas mulmig wird – genial. Außerdem kann man sich auf dieser Basis sehr gut vorstellen oder seiner Fantasie freien lauf lassen, was die Zukunft für uns bereithält. 

Patrick Hützen

War schon immer ein Zocker - vorangig PC-Kid. Spielte mit Leib und Seele CS 1.6, semiprofessionell. Heute kein Spiel mehr exzessiv. Hat Psychologie studiert, analysiert alles und jeden und ist seit 2015 bei gamers.de

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Björn: Mafia III von 2K Games

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Auf der Gamescom 2016 in Köln gab es mehrere Highlights, auf die ich mich bereits freue. Neben Spielen wie South Park und Dawn of War 3 haben es mir auch die neuen Möglichkeiten des virtuellen Spielens angetan. Natürlich ist auch Final Fantasy XV ein Kandidat für mein Spiel des Jahres 2016.

Herausragend fand ich für mich jedoch den neuesten Ableger von Mafia III. Als Verfechter des Genres und GTA Liebhaber hat mich das Setting in dem New Orleans der 60er Jahre überzeugt. Das Gameplay an sich ist vermutlich nichts extrem Neues und gab es zuletzt bei GTA V. Die Realistik der Charakter verbunden mit dem Mafia Thema in einer sehr facettenreichen Umgebung erinnerte mich an die älteren Filme, die ich teilweise noch heute ansehe. Somit gehört dieses Spiel definitiv auf meine Wunschliste. Mit dem leicht beschränkten Open World Modus kann man sich entweder komplett entfalten oder einfach die Story um den Hauptcharakter Lincoln Clay geniessen. Ich bin gespannt, wie sich der Unterschied zwischen dem Stealth-Modus und dem Drauf-Los-Geballere zeigen wird und ob es erstrebenswert ist, mit schallgedämpfter Waffe durch die Gegend zu ziehen und seine Missionen zu erfüllen. In dem Gameplay Preview war das gezielte Eliminieren der Gegner ohne aufzufallen optisch schön anzusehen. Doch wird nach einem anstrengenden Arbeitstag auch mal der Hau-Drauf-Modus herhalten müssen.
Alles in allem gibt es wieder viel zu viele gute Spiele, die sicherlich ihren Weg zu mir finden können. Jetzt gilt es nur noch das Zeitproblem zu lösen. Dafür gab es auf der Gamescom leider kein Gadget.

Björn Schwarz

Passionierter Gelegenheitszocker mit der Vorliebe zu Adventures und JRPG's. Durch Job und Familie beschränkt sich das Spielehobby auf die mobilen Games, die dann exzessiv gezockt werden. Auch für das Kinoportal Cinetrend.de unterwegs.

Kevin: Project Arena von CCP

ProjectArena01_1920Project Arena: Gute Spiele müssen nicht kompliziert sein, das hat Entwickler CCP auf der Gamescom eindrucksvoll bewiesen. Mit Project Arena haben mich die Isländer aber vor allem deshalb so beeindruckt, weil sie neue Wege gehen. Während viele Entwickler bekannten Genres und Spielkonzepten lediglich ein VR-Korsett aufstülpen, ist Arena von Grund auf für VR konzipiert. So fühlen sich die Bewegungen mit Schild und Energieprojektil bereits nach wenigen Minuten sehr eingängig und natürlich an. Es entwickelt sich schnell eine herausfordernde Dynamik und ein Wettkampfreiz. Wer Tron gesehen hat, fühlt sich zudem ein bisschen, als wäre er in diese Welt teleportiert worden. Es ist natürlich noch ein sehr rudimentäres Spiel, aber dadurch auch umso schneller zu erlernen. Vor allem aber zeigt es, wie Sportspiele in VR aussehen können, die dank der eins zu eins Übertragung der Bewegungen keinerlei Schwindel oder Übelkeit verursachen. 

Letztlich bleibt zwar abzuwarten, wohin CCP mit dem Titel unterwegs ist, Spaß macht er aber jetzt schon uneingeschränkt, wenn auch nur für 30-40 Minuten. Das können nicht viele VR-Titel von sich behaupten. Da ich die Entwicklung der VR-Technik sehr aufmerksam verfolge, war der Titel mein persönliches Highlight

Kevin Köhler

Seit 2013 bei Gamers.de und Zocker mit Leib und Seele. Anfangen auf dem (original) Game Boy, nun seit fast 20 Jahren am PC. Früher vor allem Shooter, heute vor allem Strategie und Indie Games.

Ole: For Honor von Ubisoft

ForHonor_og_1200x630Vielleicht habe ich auf der Gamescom meine große Liebe flüchtig streifen können. Es ist noch zu früh, um seine Hoffnungen in den Himmel zu schrauben, klar. Aber wir haben ein Date für den kommenden Valentinstag ausgemacht. Das muss doch etwas bedeuten, oder?

Die Rede ist natürlich von For Honor, das doch tatsächlich am 14. Februar 2017 erscheinen und damit manch eine Beziehung auf die Probe stellen wird. Worauf ich mich freue, ist gar nicht mal die imposant inszenierte Singleplayer-Kampagne – ich bin ehrlich gesagt (freudig) überrascht, dass es überhaupt eine geben wird.

Worauf ich durch die Messe richtig Lust bekommen habe ist das Kampfsystem; den Tanz aus Block-, Ausweich-, und Angriffsbewegungen in Fleisch und Blut übergehen zu lassen und ebenbürtigen Gegnern in Duellen gegenüber zu stehen. Nach Jahren mit meinem „Guilty Pleasure“ (Dynasty Warriors und co.) kommt es mir nicht mehr auf die Masse an Gegnern an, die ich niederstrecke, sondern auf die Befriedigung, wenn man den Einen Kontrahenten nach langem Hin und Her aufs Kreuz legt („That’s what he said.“).
For Honor setzt nicht auf die schwere Simulationskeule wie beispielsweise Chivalry, sondern auf ein frisches, intuitives Kampfsystem, von dem ich jedoch glaube, dass es dem Spieler auf dem Weg zur wahren Meisterschaft viel abverlangen kann. Ob For Honor diesen womöglich langen Pfad mit genügend Spielspaß pflastern kann, sodass man ihn auch gerne beschreitet, wissen wir erst im nächsten Jahr. Fürs Erste hat Ubisoft jedoch sein Ziel erreicht: Ich hänge am Haken und giere darauf, im Februar an Land gezogen zu werden.

Ole Oetjen

Machte seine ersten Gehversuche im Videospielbereich auf dem C64 und beendet noch heute jeden Artikel instinktiv mit ".8.1 'RETURN' ". Tobt sich heute mit Vorliebe auf Konsolen aus und beackert mit Herzblut jedes Genre. Lässt sich für Profilbilder mit Vorliebe in Fußballstadien ablichten.

Andy: The Steep von Ubisoft

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Ganz so spektakulär war die diesjährige Gamescom ja nicht unbedingt, es fehlten die Pressekonferenzen und die damit verbundenen pompösen Neuankündigungen der letzten Jahre. Die Publisher hatten offensichtlich ihr Pulver bereits auf der E3 im Frühjahr verschossen und Nintendo weigert sich immer noch konsequent, die ominöse NX Konsole der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eines der Spiele das mich bereits bei der überraschenden Ankündigung im Mai direkt begeisterte, konnte mich auf der Gamescom dann endgültig in seinen Bann ziehen: Ubisoft’s Steep. Auch wenn ich leider noch nicht selbst Hand anlegen und aufgrund des recht straff gefüllten Terminkalenders nur ein paar Minuten sabbernd vor den Spielstationen stehen konnte: Es trifft bei mir momentan einfach den richtigen Nerv. Das Thema Wintersport wurde in den letzten Jahren ja auch eher sträflich vernachlässigt. Der letzte Titel, an den ich mich erinnere, ist die eher mittelmäßige SSX Neuinterpretation aus dem Jahr 2012.

Ich bin gespannt, ob die oft schon kritisierte Ubisoft’sche Open World Systematik in Steep funktioniert und trotzdem möglichst offen zum Erkunden der beeindruckend in Szene gesetzten Winterlandschaften der Schweizer Alpen animiert, ohne einen zu aufdringlich mit Points of Interests zuzumüllen. The Crew – auch wenn sich darüber streiten lässt – hat ja schon mal gezeigt, dass sich das aus anderen Ubisoft Titeln bekannte Schema auch erfolgreich auf Sportspiele anwenden lässt. 

Aktuell kann ich es kaum noch erwarten, mich mit dem Wingsuit, werde ich in der Realität mit Sicherheit niemals freiwillig erleben, den Abhang hinab zu stürzen. Mit dem Controller in der Hand der hier vermutlich schneelosen, winterlichen Tristesse risikolos zu entfliehen hat einfach das gewisse Etwas. Der Dezember kann kommen, Wollsocken und Jagertee stehen bereit.

Neben Steep steht natürlich auch noch Final Fantasy XV auf meiner absoluten Must-Have Liste für 2016, das sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Dawn of War 3 wird ebenfalls eine sichere Nummer und wenn wir schon bei Warhammer sind: Überrascht war ich außerdem von Inquisitor: Martyr, da könnte durchaus ein recht spassiges Action-RPG auf uns zukommen.

Andreas Herbster

In den wilden 80ern am Grünmonitor eines Schneider CPC 6128 aufgewachsen. Erste Gehversuche mit ASM, Happy Computer und PowerPlay. Hobby über die Jahre, dank ausgeprägter Amiga 500 Sucht, sowie massiver Sonic Raserei auf dem heiß geliebten Sega Mega Drive, intensiviert. Züchtet gerade erfolgreich die nächste Zockergeneration und kann, trotz annähernd biblischen Alters, noch immer keinem Controller widerstehen.
In den wilden 80ern am Grünmonitor eines Schneider CPC 6128 aufgewachsen. Erste Gehversuche mit ASM, Happy Computer und PowerPlay. Hobby über die Jahre, dank ausgeprägter Amiga 500 Sucht, sowie massiver Sonic Raserei auf dem heiß geliebten Sega Mega Drive, intensiviert. Züchtet gerade erfolgreich die nächste Zockergeneration und kann, trotz annähernd biblischen Alters, noch immer keinem Controller widerstehen.

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