Hat virtuelle Realität wirklich so großes Potenzial?

Hat virtuelle Realität wirklich so großes Potenzial?

Die virtuelle Realität ist eins der spannendsten Konzepte, die in den letzten Jahren in Bezug auf Videospiele entwickelt wurden. Aber auch wenn innovative VR-Headsets wie das Oculus Rift uns einen fesselnden Einblick in unsere virtuelle Zukunft bieten, muss noch einiges geschehen, um diese Angebote für die breite Masse zugänglich zu machen.

Insgesamt gibt es nur wenige große Spiele, immer wieder wird von Übelkeitsgefühlen bei der Nutzung von VR-Geräten berichtet und der Online-Gaming Markt ist ein starker Konkurrent. Virtual Reality muss noch einige Hindernisse bezwingen, bevor sie zum weltweiten Hit wird.

Viele Menschen haben die Qualität der VR-Spiele bereits scharf kritisiert. Auch wenn Titel wie “Star Trek: Bridge Crew“ unglaublich reale Flugsimulationen der USS Aegis bieten, mangelt es dem Spiel an Tiefgang und Inhalt, was bei den Konsolentiteln der nächsten Generation eigentlich längst Standard ist.

Und da die Veröffentlichung des lange erwarteten Spiels “Final Fantasy XV VR“ auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, stehen neue Fragen dazu im Raum, was Entwickler von VR-Spielen tun müssen, um endlich große Erfolge zu feiern.

Ein großer Teil der Spannung der virtuellen Realität besteht darin, dass Spiele realistischer werden sollten als jemals zuvor. Genau wie die frühen Ego-Shooter wie “Doom“ damals als revolutionär galten, da man als Spieler nun zum Teil der Action wurde, hatte man gehofft, dass Virtual Reality uns das Gefühl vermitteln würde, als würde man sich tatsächlich in der dreidimensionalen Umgebung des Spiels fortbewegen.

Aber da die Übelkeit, die die Bewegungen in der virtuellen Realität bei manchen Leuten hervorrufen, die Spielzeit begrenzt, sieht es wohl so aus, als müssten Spielentwickler noch einmal überdenken, welche Genres am besten mit einem VR-Headset einhergehen.

Simple Spiele wie Poker könnten mit einem entsprechenden Headset mühelos mit einer realistisch wirkenden Kasinosimulation nachempfunden werden. Und da im Blog des Lucky Nugget Casinos sogar Tipps für Videopoker-Wahrscheinlichkeiten erklärt werden, wäre das Angebot mit Sicherheit gefragt.  

“Tiny Trax“, das dieses Jahr als VR-Spiel für die PlayStation VR auf den Markt gekommen ist, kommt ohne Egoperspektive aus und verliert dabei nichts von seiner Spannung. Dies liegt an der einfachen Spielmechanik und der beeindruckend dargestellten Umgebung.

Wenn man allerdings einen Blick auf bald erscheinende VR-Titel wirft, scheint es so, als hätten Spielentwickler ihren alten Enthusiasmus für Egoperspektiven noch lange nicht verloren.

Mit Spielen wie “Stifled“ und “Resident Evil VII“, die VR-Horror unglaublich schaurig machen, und Titeln wie “Doom and Fallout“, die bald als VR-Version erscheinen sollen, ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bevor Online-Kasinos in VR-Erlebnisse verwandelt werden.  

 

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