Studio hinter „Everybodys Gone to the Rapture“ schließt seine Pforten.

Studio hinter „Everybodys Gone to the Rapture“ schließt seine Pforten.

Keine schöne Nachricht, ein weiteres innovatives Indiestudio ist in Nöten und wird in absehbarer Zeit die Tore schließen. Dieses mal hat es die Entwickler von „The Chinese Room“ erwischt, diese waren in den letzten Jahren verantwortlich für die atmosphärischen Hits „Dear Esther“ und „Everybodys Gone to the Rapture“. Dabei wird das Studio nicht direkt geschlossen, die noch offenen Projekte „So Let Us Melt“, „The 13th Interior“ und „Little Orpheus“ werden zuerst noch fertiggestellt und veröffentlicht. Erste Entlassungen sind dabei jedoch unumgänglich.  

Hintergründe der Schließung sind laut Mitgründer Dan Pinchbeck eine Kombination aus mehreren unglückseligen Umständen: Finanzieller Druck um die Räder am Laufen zu halten, gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit dem in der Industrie üblichen Druck führten zu dem Entschluss, dem ganzen ein Ende zu setzen. 

In diesem Sinne: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Trotzdem ist auch dies wieder ein Warnschuss in Richtung der Spieleindustrie. Weniger Druck, faire Bezahlung, besseres Projektmanagement ohne Crunch Time sollten mal erstrebenswerte Ziele sein. Im Umkehrschluss gilt auch für Käufer: Mehr Respekt vor der dahintersteckenden Arbeit und gebt gerade den vermeintlich „kleineren“ Titeln eine Chance. Allgemein könnten sich die Räder mal etwas langsamer drehen… 

Andreas Herbster

In den wilden 80ern am Grünmonitor eines Schneider CPC 6128 aufgewachsen. Erste Gehversuche mit ASM, Happy Computer und PowerPlay. Hobby über die Jahre, dank ausgeprägter Amiga 500 Sucht, sowie massiver Sonic Raserei auf dem heiß geliebten Sega Mega Drive, intensiviert. Züchtet gerade erfolgreich die nächste Zockergeneration und kann, trotz annähernd biblischen Alters, noch immer keinem Controller widerstehen.

In den wilden 80ern am Grünmonitor eines Schneider CPC 6128 aufgewachsen. Erste Gehversuche mit ASM, Happy Computer und PowerPlay. Hobby über die Jahre, dank ausgeprägter Amiga 500 Sucht, sowie massiver Sonic Raserei auf dem heiß geliebten Sega Mega Drive, intensiviert. Züchtet gerade erfolgreich die nächste Zockergeneration und kann, trotz annähernd biblischen Alters, noch immer keinem Controller widerstehen.

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