Gibt es zu viele Spiele auf dem Markt?

Gibt es zu viele Spiele auf dem Markt?

Das ist eine Frage, die wir uns in den letzten Jahren auch bereits schon öfters gestellt haben. Als ambitionierter Vielzocker wird man durch das Überangebot beinahe schon überfordert. Natürlich ist es einem Selbst überlassen, auf welche Plattformen und Titel man sich einlässt. Aber seien wir mal ehrlich, wer möchte sich die ganzen Perlen schon durch die Lappen gehen lassen. Gerade im ersten Quartal bis hinein in den April / Mai gab es eine regelrechte Schwemme an Toptiteln, allein mit diesen Spielen könnte man sich die nächsten Jahre beschäftigen. 

Auch der Chef des RPG-Entwicklers inXile, die Branchenlegende Brian Fargo, beklagt sich in einem Artikel auf gamesindustry.biz über die aktuelle Wettbewerbssituation. Für „mittelgroße“ Spieleunternehmen wird es laut seiner Aussage immer schwieriger, auf dem hart umkämpften und übersättigten Markt bestehen zu können. Die Kosten für die Entwicklung aktueller Spiele sind in den letzten Jahren explodiert und auch die starken Diskrepanzen zwischen der Dynamik eines Indiestudios und den massiven Budgets der Branchenriesen sorgen für ein Ungleichgewicht. Viele gute Spiele gehen in den überladenen digitalen Stores unter. Einen Ausweg sehen Fargo also auch sein Kollege Steve Goldstein von Turtle Rock in dem games-as-a-service Modell, mit diesem könnte man es schaffen, stärkere Umsätze zu generieren und damit auch die Belegschaft über Jahre hinweg auszulasten. Auch ein Netflix ähnlicher Dienst wird als mögliche Alternative angesprochen. Die dortigen Budgets zur Produktion hochwertiger Serien, sind mittlerweile auf Hollywood Niveau angekommen. 

Ein spannender Artikel mit einem tiefen Einblick in die aktuelle Lage der Spieleentwicklung. Wie seht ihr das? Könnt ihr immer noch problemlos selektieren? Gebt ihr auch „kleineren“ Titeln eine Chance?

Bild: Pexels

Andreas Herbster

In den wilden 80ern am Grünmonitor eines Schneider CPC 6128 aufgewachsen. Erste Gehversuche mit ASM, Happy Computer und PowerPlay. Hobby über die Jahre, dank ausgeprägter Amiga 500 Sucht, sowie massiver Sonic Raserei auf dem heiß geliebten Sega Mega Drive, intensiviert. Züchtet gerade erfolgreich die nächste Zockergeneration und kann, trotz annähernd biblischen Alters, noch immer keinem Controller widerstehen.

In den wilden 80ern am Grünmonitor eines Schneider CPC 6128 aufgewachsen. Erste Gehversuche mit ASM, Happy Computer und PowerPlay. Hobby über die Jahre, dank ausgeprägter Amiga 500 Sucht, sowie massiver Sonic Raserei auf dem heiß geliebten Sega Mega Drive, intensiviert. Züchtet gerade erfolgreich die nächste Zockergeneration und kann, trotz annähernd biblischen Alters, noch immer keinem Controller widerstehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine Email wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*