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Kommentare Preview: World of Subways Vol 1: New York PATH RouteGoing UndergroundFreitag, 01.08.2008 | mwAls sich Aerosoft zu Besuch anmeldete, war uns klar, dass wir nichts neues über Plattformhüpferei lernen würden. Auch waffenstarrende Daueraction mit nervösen Fingerzuckungen am Abzug würden wegfallen. Kein Gedanke, dass man uns ein Open-World-Adventure präsentieren könnte, das ein Abziehbild vom letzten „GTA“ sein könnte – wobei wir uns sicher sein konnten, dass wir uns trotzdem in einer offenen Welt mit vielen Interaktionsmöglichkeit aufhalten werden. Aerosoft ist nicht dafür bekannt, herkömmliche Games unters Spielervolk zu bringen. Dafür haben sie ein reichhaltiges Repertoire an Simulationen, das Aerosoft zum deutschen Marktführer auf dem Gebiet der Flugsimulations-AddOns gemacht hat. Neben einer Fülle an Erweiterungen für Microsofts „Flightsimulator X“ werden aber auch Hobby-Eisenbahner mit einem großen Angebot an Produkten eingedeckt. Sogar ein Adventure findet sich mit „Sunrise“ im Portofolio, das zum Jahresanfang die Point-n-Click-Ratefüchse im Visier hatte. Heute geht’s aber ein bisschen in die Tiefe, denn der neue Titel hat nichts mit verschwundenen Einwohnern, oder mit Pilotenkommunikation am Hut. Hier geht es um U-Bahnen, genauer gesagt um die New-Yorker Subway. „World of Subways Vol. 1“ zeichnet das Schienennetz der Metropole am Hudson-River akribisch genau nach und hievt den Spieler in den Fahrersitz der Blechungetüme. Man startet vor den Toren der Millionenstadt, wo die älteste U-Bahn-Strecke der Welt ihren Ursprung gefunden hat. Eigentlich sollte das Schienennetz den Big Apple mit dem Bundesstaat New Jersey verbinden, weshalb man den Hudson unterführt hat. Der Ausbau führte aber recht schnell zu einem weit verzweigten Nahverkehrsnetz, in dem täglich Abertausende von berufstätigen Menschen hin- und herpendeln. Bei der Grafik-Engine wurde jede Menge Wert auf feine Details gelegt, damit auch wirklich der Eindruck entsteht, dass man hier in einem Zug durch die Gegend gondelt. Bei Überlandstrecken sieht man den Rost an den Brückenpfeilern und einen üppigen Pflanzenwildwuchs links und rechts der Gleise entlang. |