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Das schwarze Auge: Drakensang

Auf nach Aventurien!

Donnerstag, 04.09.2008 | cb


Das schwarze Auge: Drakensang

Die Kämpfe laufen intern nach dem Regelwerk von DSA ab, wovon der Spieler jedoch nicht viel mitbekommt, es sei denn er nutzt die bereits erwähnte Konsole. Im Hintergrund läuft also die Rechnung mit Attacken, Paraden und den jeweiligen Würfen ab. In den Gefechten geht es ruhig daher, dank der integrierten Pause-Funktion. Begibt sich die Gruppe in die Reichweite eines Gegners, schaltet das Spiel in den Pause-Modus und man kann in Ruhe seine Angriffe planen und die entsprechenden Befehle verteilen. Dabei hilft die Fähigkeiten-Leiste am unteren Bildschirmrand, mit der entsprechende Spezialattacken, wie etwa der „Wuchtschlag“, bequem ausgeführt werden können. Sind alle Kommandos verteilt, geht es per Leertaste in den normalen Modus zurück und der Kampf kann beginnen.

Wann immer es nötig ist, neue Befehle zu erteilen, kann das Spiel wieder per Leertaste pausiert werden und neue Instruktionen gegeben werden. Besonders fies wird der Kampf, wenn man gegen Feinde antritt, welche viele Wunden verursachen. Ziehen einfache Attacken bloß Lebensenergie ab, haben Wunden hingegen negative Effekte auf den Charakter. So sinken zum Beispiel seine Angriffs- und Verteidigungswerte. Erleidet man vier Wunden, stirbt die Person – unabhängig von ihren Lebenspunkten. Um dies zu verhindern, muss sich der Charakter vorher heilen. Dazu braucht es einerseits das entsprechenden Talent und andererseits die nötigen Utensilien.
Das schwarze Auge: Drakensang

Auch in solch einem Fall kommt das DSA-Regelwerk zum  Einsatz. Es findet also eine Talentprobe statt. Fällt diese negativ aus, werdet ihr nicht geheilt und verliert den gerade verwendeten Gegenstand. Dasselbe Prinzip findet bei vielen Aktionen Anwendung – egal ob ihr nun eine Pflanze aufnehmen oder ein Schloss knacken möchtet, erst bei gelungener Talentprobe ist die jeweilige Aktion erfolgreich.

Sowohl Grafik, als auch Sound, sind gut gelungen, haben jedoch beide ihre Schwachstellen. Kann die Grafik bei den Außenarealen klar punkten, gibt sie sich bei den Dungeons eher zurückhaltender. Die Animationen der Charaktere sind gut gelungen, die Texturen hingegen wirken teilweise etwas matschig.

Der Sound kommt ebenfalls mit Vor- und Nachteilen daher. Gut gelungen sind Soundeffekte und der begleitende Soundtrack. Auch die Qualität der Sprachausgabe lässt wenig zu wünschen übrig, lediglich die Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der Dialoge vertont ist, fällt negativ ins Gewicht.



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Das schwarze Auge: Drakensang


Weitere Spieleinfos:
PC

Genre:
Rollenspiele

Entwickler:
Radon Labs

Publisher:
dtp Entertainment AG

Erscheinungsdatum:
PC : 01.08.2008


Demo:
Demo [490 MB]
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