Test: Pixeljunk Shooter 2Monster von innenDienstag, 08.03.2011 | lcWährend Q-Games für die zwei anderen Pixeljunk Titel „Monsters“ und „Eden“ jeweils eine Erweiterung mit dem Untertitel „Encore“ machten, entschied man sich bei dem Puzzle-Ballerspiel „Shooter“ dafür, sich etwas mehr Zeit zu lassen und dafür lieber einen richtigen zweiten Teil zu entwickeln. Dabei kann „Pixeljunk Shooter 2“ nicht nur einen deutlich längeren Adventure Modus sondern außerdem einen kompletten kompetitiven Onlinemodus bieten. Im Bauch des Monsters Wer den ersten Teil abgeschlossen hat, erinnert sich bestimmt noch an das Cliffhanger-Ende, in dem man von einem riesigen Monster verschluckt wird. „Shooter 2“ setzt genau dort an. In Episode 4 (das erste Kapitel von „Shooter 2“) fliegt man mit seinem kleinen Raumschiff durch die Innereien des Monsters und versucht, die verschluckten Minenarbeiter zu retten. Dabei muss man sich hier nicht nur mit Lava und Wasser herumschlagen, sondern stößt auch schnell auf neue Herausforderungen wie die ätzende Magensäure des Monsters. Diese zerstört zwar das Fluggerät nicht sofort, aber wäscht man die Säure nicht schnell durch einen kurzen Tauchgang im Wasser ab, explodiert das Schiff. Auch verwandelt sich die Säure durch Kombination mit Lava in Gas, das den Flieger so gut wie hilflos durch die Gegend treiben lässt. Doch durch die Kombination des Greifarms mit bestimmten drehenden Eingeweiden kann man sich fast wie bei „Pixeljunk Eden“ durch die störenden Gasfelder schwingen. Der zweite Abschnitt bietet zwar einige neue Gegner, aber insgesamt gibt es hier leider nur wenig Neues zu entdecken. Dafür trifft man hier erneut auf alle Spielelemente des ersten Teils und kann sich einigen schwierigen Prüfungen stellen, bevor man schließlich in Episode 6 besonders dunkle Höhlen besucht. Dort muss man sich vor allem vor den Schatten in Acht nehmen. Denn hält man sich dort zu lange auf, sammeln sich Geister um das Schiff und man hat verloren. |