Test: The Tomb Raider TrilogyLara Crofts beste AbenteuerSamstag, 09.04.2011 | lcNach Mario und Sonic eroberte 1996 plötzlich ein komplett anderer Charakter die Videospielwelt: Lara Croft. In insgesamt 10 Spielen und mehreren Kinofilmen kletterte und erkundete die englische Heldin mit viel Sexappeal Höhlen und antike Ruinen und wurde so zu einem der wohl bekanntesten Videospielhelden der Jahrtausendwende. Nun bringt Square-Enix die beiden PlayStation 2-Abenteuer „Legend“ und „Anniversary“ in aufgearbeiteter HD-Optik zusammen mit dem letzten Teil der Reihe „Underworld“ auf die PlayStation 3. Doch hat sich die Portierung gelohnt und machen die Abenteuer mit Lara auch im Jahre 2011 noch Spaß? Auch wenn „Tomb Raider: Legend“ vor „Anniversary“ erschien, stellt letzteres dennoch den Beginn dieses Dreiteilers dar. Ursprünglich 2007 erschienen schaffte es damals Eidos das Originalspiel an die aktuelle Qualität anderer PlayStation 2 Titel anzupassen. Neben verbesserter Grafik wurde vor allem das Klettern verbessert, wodurch man Lara deutlich einfacher durch die Level manövrieren konnte und es kaum noch zu ungewollten Sprüngen in den Tod kam. „Legend“ das ein Jahr zu vorher erschienen war, besaß die gleiche Spielengine und swar nach dem enttäuschenden „Angel of Darkness“ eine Rückkehr zur alten Qualität der Serie. Sowohl „Legend“ als auch „Anniversary“ sehen fantastisch mit der aufgebesserten Grafik aus. Die Texturen sind gestochen scharf und können locker mit der Qualität früherer Titel der aktuellen Konsolengeneration mithalten. An den Bewegungen von Lara und auch an dem eher kantigen Arealen merkt man aber dennoch, dass es sich hierbei nur um ein hochauflösendes PlayStation 2 Spiel handelt. |