Test: Warriors: Legends of TroyGriechische Antike trifft auf Dynasty WarriorsDienstag, 12.04.2011 | lcEins muss man Koei lassen, kein anderer Entwickler hält derart an einem Spielkonzept fest, wie die Macher der „Dynasty Warriors“-Reihe. Nach Ausflügen in die Animelandschaft mit „Dynasty Warriors Gundam“ und „Fist of the North Star: Ken’s Rage“ darf nun das neue kanadische Studio Koei Canada sich an einem „Warriors“-Titel versuchen, der den Spieler dieses Mal in die griechische Antike entführt und sich um den Trojanischen Krieg kümmert. Anstatt wie in anderen „Warriors“-Teilen übernimmt man im Laufe der Kampagnen-Story die Kontrolle über mehrere Charaktere. Ein wenig schade ist es schon, dass es nicht für jeden der Krieger eine eigene Geschichte gibt, aber dafür sind die einzelnen Level deutlich unterschiedlicher ausgefallen und richten sich immer an die Fähigkeiten der einzelnen Figuren. So muss Odysseus beispielsweise eher schleichend vorgehen, da er kein besonders guter Nahkämpfer ist und seine Feinde lieber per Wurfmesser aus der Ferne ausschaltet. Der gewaltige Ajax hingegen stürzt sich direkt ins Kampfgetümmel und wirbelt mit seiner großen Waffe alle umstehenden Gegner in die Höhe. Vor jedem der ungefähr 20 Kapitel gibt es ausgiebige Zwischensequenzen, die die Geschichte weitererzählen. Leider sind diese auch ziemlich notwendig, da zwischendurch arge Zeitsprünge eingebaut sind und der ständige Wechsel zwischen den Spielfiguren und selbst den beiden kämpfenden Seiten sorgt für etwas Verwirrung in der Geschichte. Aber da wohl jeder halbwegs gebildete Spieler zumindest ungefähr weiß, was beim Trojanischen Krieg passiert ist, stört dies alles nur wenig. |