Test: Hard Corps Uprising

Ein modernes Probotector

Montag, 18.04.2011 | lc

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1992 schob ich Modul mit dem Aufdruck „Super Probotector“ in mein Super Nintendo und obwohl ich die Anzahl der Leben auf das Maximum in den Optionen erhöhte, erschien wenige Minuten später schon der Game Over Bildschirm auf meinem Fernseher. Die immer größeren Herausforderungen, die das Spiel mir in den Weg stellte, musste erst nach und nach von mir gemeistert werden, selbst wenn dies hieß, dass man einige Levels mehrere Dutzende Mal spielen musste. Auch wenn weder „Probotector“ noch „Contra“ (so der internationale Titel der Serie) im Namen zu finden sind, ist „Hard Corps: Uprising“ ein Prequel zu dem 1994 erschienenen „Probotector“ für das Sega Mega Drive, das im Ausland den Namen „Contra: Hard Corps“. Und genauso wie 1992 sitze ich jetzt wieder gebannt vor meinem Fernseher.

Ballern statt Story

Hard Corps Uprising

Die Hintergrundgeschichte von „Hard Corps Uprising“ spielt eigentlich nur eine Nebenrolle. In der fernen Zukunft herrscht ein fieses Imperium namens Commonwealth über die Welt Tiberius. Da die Menschen diese Unterdrückung aber nicht länger aushalten können, verbünden sich die Widerstandskräfte und starten unter Führung von Hauptcharakter Bahamut einen letzten verzweifelten Angriff.

Die Story ist aber auch egal, schließlich dreht sich bei „Hard Corps: Uprising“ alles um die Action auf dem Bildschirm. Nachdem man einen der beiden Kämpfer ausgewählt hat (zusätzliche Krieger sind außerdem als DLC erhältlich), kann man sich auch schon ins Kampfgetümmel stürzen. Das Spiel besitzt hierbei zwei verschiedene Spielmodi: Im Arcade-Modus spielt man mit vorgegebenen Werten und Fähigkeiten und versucht mit einer begrenzten Leben- und Continue-Anzahl alle Level erfolgreich abzuschließen. Doch ähnlich wie bei alten „Probotector“-Titeln erscheint allzu schnell ein Game Over und man muss das Spiel von vorne beginnen.

Der Rising Mode
Hard Corps Uprising

Ein wenig anders sieht es im namensgebenden Rising-Modus aus. Zwar ähnelt beim ersten Anwählen der Spielablauf stark dem Arcade-Modus, aber die erspielte Punktzahl stellt gleichzeitig die Zahl der Bonuspunkte dar, die man nach dem Game Over erhält. Mit diesen Punkten kann man sich dann neue Fähigkeiten, stärkere Waffen und sogar zusätzliche Continues und Extraleben kaufen. Zusätzlich kann man hier per Levelauswahl den Level auswählen und so durch die gestärkten Fähigkeiten vorher unüberwindbare Stellen meistern. Auch wenn der Rising-Modus immer noch stellenweise sehr schwierig ist, sollte mit Hilfe der vielen Power-Ups wohl jeder in der Lage sein, das Spiel durchzuspielen. Vorausgesetzt man investiert die nötige Zeit.

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Hard Corps Uprising

Weitere Spieleinfos:
Playstation 3

Genre:
Shoot'em Up, Jump'n Shoot

Publisher:
Konami

Erscheinungsdatum:
Playstation 3 : 23.03.2011

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