Hands On: Child of EdenZwischen Drogenrausch und SpielerlebnisMittwoch, 27.04.2011 | lcEs ist schon ein wenig seltsam, wenn man sich vorstellt, dass die Mischung aus Musikspiel und Railshooter „Rez“ schon vor 10 Jahren erschienen ist und durch seine ganz eigene Virtual Reality Optik und Sound zahlreiche Spieler bis heute begeistern konnte. Nun setzt Entwickler Tetsuya Mizuguchi zusammen mit seinem Team bei Q Entertainment noch einen oben drauf und bringt auf die aktuelle Konsolengeneration einen indirekten Nachfolger. „Child of Eden“, das von Ubisoft vertrieben wird, setzt dabei wiederum auf viel Musik und hübsche abgespacte HD-Grafik. Am 14. April war Mizuguchi in Hamburg um uns das Spiel persönlich vorzustellen und sein Können in einem der Level zu beweisen. Maestro Mizuguchi zeigt sein KönnenNach ein paar Worten zum Spiel startete Mizuguchi auch schon einen der Level. In Entwicklung geht es wie der Name schon andeuten könnte um Evolution und so startet der Level ganz ruhig mit kleinen Gegnern die an kleine Einzeller erinnern. Nach und nach werden die Kreaturen, gegen die man kämpft, dann größer und beeindruckender. Während man sich automatisch wie in einem Railshooter durch die Levels bewegt, visiert man die Feinde mit der rechten Hand an und kann dann maximal 8 zielsuchende Geschosse abfeuern. Hi-Score-Jäger müssen damit genau auf den Rhythmus der Musik achten, denn schießt man genau auf dem Beat eine maximal aufgeladene Salve ab, erhält man einen Perfect-Bonus, den man dann auch zu punktebringnenden Combos verbinden kann. Auch die linke Hand kommt zum Einsatz und hat auf dieser eine Art Dauerfeuerschuss, den sogenannten Tracer. Zwar kann man mit diesen keine Combos starten oder erweitern, aber dafür schneller mehr Gegner beseitigen. Auch gibt es einige rosa Gegner oder gegnerisches Feuer, die nur von dem Tracer zerstört werden können. Wer mit dem zweihändigen Spielen nicht zurechtkommt, kann in den Optionen auch auf eine alternative Kinectsteuerung umschalten und durch einfaches Klatschen in die Hände zwischen Zielsuchendem Schuss und Tracer umschalten. Was auf der Tokyo Game Show letztes Jahr noch Happy Bomb genannt wurde, heißt nun Euphoria. Hat man eine Euphoriakapsel eingesammelt, kann man durch das ruckartige Heben beider Arme, eine Smartbomb zünden und so alle Gegner auf dem Bildschirm auslöschen. |