Hands On: Resident Evil: Operation Raccoon CityUmbrella kehrt zurück nach Raccoon CityMontag, 04.07.2011 | lcVideospielfans sind nicht leicht zufrieden zu stellen. Macht eine Spielereihe jedes Spiel dasselbe, beklagen sich Spieler über zu wenig Abwechslung. Wagt eine Serie hingegen etwas Neues, beschweren sich die Fans über zu wenig Überbleibsel vom Vorgänger. Genau diesem Problem sieht sich auch Capcom mit „Resident Evil: Operation Raccoon City“ konfrontiert, denn bei diesem Spiel wagt ein Team bei Slant Six Games aus der Survival-Horror-Reihe einen Coop-Shooter zu machen. Wir konnten die E3-Fassung des Titels schon einmal anspielen und verraten Euch, ob das Experiment funktioniert. Zurück in Raccoon City Bei „Operation Raccoon City“ kehrt das Spielgeschehen, wie man vom Namen vielleicht schon erkennen könnte, zurück nach Raccoon City, wo es in den frühen Teilen der Serie zum Ausbruch des T-Virus und den daraus resultierenden Zombies kam. Ein Team an Umbrella Söldner wird in die Stadt geschickt, um Beweise und vor allem Überlebende zu vernichten. Dabei spielt die Coop-Kampagne während „Resident Evil 2“ und „Resident Evil 3“. Mit bis zu vier Spielern muss man sich hier durch zahlreiche Missionen kämpfen und kann sogar Helden wie Leon S. Kennedy aufs Korn nehmen. Wobei sich mir persönlich da die Frage stellt, wer möchte das eigentlich? Interessant wird das Geschehen in Raccoon City dadurch, dass man als Umbrella-Team gegen die Überlebenden ankämpfen muss und die Zombies eigentlich nur unparteiische Dritte sind, die sich dafür aber auf jeden stürzen, der ihnen zu nahe kommt. Tatsächlich können die Zombies auch für allerlei taktische Scharmützel missbraucht werden. So kann man z.B. einen Überlebenden einfach durch einen gezielten Schuss verletzen, so dass die Zombies vom Blutgeruch angezogen werden und sich so auf den Verletzen stürzen. Dies soll im fertigen Spiel sogar mehr Punkte bringen, als einfach ein Schuss zwischen die Augenbrauen. |