Hands On: Auto Club RevolutionEine Revolution im Browserspiel-Sektor?Mittwoch, 09.11.2011 | pasDer Blick auf die aktuellen Benzinpreise macht immer weniger Lust darauf, seine Pferdestärken auf dem Asphalt bis aufs Äußerste auszureißen. Ein Gutes haben sie immerhin: Sie stagnieren und bleiben auf einem wenn auch nach wie vor hohem Level. Wie viele fossile Kraftstoffe ihr in „Auto Club Revolution“ aus dem Auspuff jagt, ist schnuppe. Denn dieses Rennspiel kostet euch keinen Cent. „Auto Club Revolution“ ist im Prinzip ein Rennspiel für den Autonarr, der ohne das geliebte Automobil nicht kann. Das Spiel ist als Free-2-Play-Titel konzipiert, macht sich den Browseraspekt zunutze und setzt stark auf die Einbindung der Community. Ähnlich wie in sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. verfügt ihr über ein eigenes Profil, könnt mit anderen Spielern Nachrichten tauschen und mit euren Erfolgen auf einer Art Pinnwand protzen. Wie bereits erwähnt, spielen sich diese Mechanismen im Browser ab. Kurz mal checken, wer von euren Freunden eine gute Rundenzeit hingelegt hat oder mit welcher getunten Karre euer einerseits geliebter, andererseits gehasster Kumpel gerade protzt, ist somit auch aus dem Vorlesungssaal der Uni möglich. Wollt ihr ein Rennen starten, besucht ihr den „Race Hangout“, eine Art Lobby, von wo aus ihr Kontrahenten findet, Rennevents eröffnet und Spielen beitretet. Hier findet ihr eine Liste aller Mehrspieler-Rennen, Time Trials und sonstigen Challenges, von denen es auch täglich Neue geben soll. Im „Race Hangout“ angekommen, schaufelt ihr zunächst den Installer auf euren Rechner, der beim Starten eines Rennens automatisch als Pop-up-Fenster geladen wird. Die Fahrzeugphysik ist zwar nicht so realismuslastig wie in einem „Forza Motorsport 4“, mit einem hartnäckigen Bleifuß schafft ihr aber ebenso keine guten Rundenzeiten. Man muss schon das Gas richtig dosieren, im richtigen Moment bremsen und im Scheitelpunkt einer Kurve auf die Tube drücken, um sich auf den Rundkursen nicht zu blamieren. Andererseits brauchen aber Laien keine Bedenken schüren, komplett zu versagen. Mit ein wenig Übung kommen auch solche Naturen prima zurecht. Hier greift das Sprichwort „easy to learn, hard to master“. |