Test: The Legend of Zelda: Skyward Sword

Mit Schwert gen Himmel durch das perfekte Zelda-Abenteuer

Mittwoch, 23.11.2011 | lc

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Erinnert man sich zurück an das Ende des Nintendo GameCubes, denkt man bestimmt auch an „The Legend of Zelda – Twilight Princess“. Jahrelang auf den großen Spielemessen als großes GameCube-Spektakel angekündigt wurde der Titel immer wieder verschoben und schließlich erschien er gleichzeitig für den GameCube und die damals brandneue Nintendo Wii-Konsole. Doch anstatt die Bewegungssteuerung der Wii-Fernbedienung wirklich ausunutzen, wurde einfach nur ein bisschen Herumwackeln und Zeigen auf den Bildschirm eingebaut. Fünf Jahre Entwicklungszeit und das Erscheinen der WiiMotionPlus-Erweiterung später bringt Nintendo nun ein extra für die Wii entwickeltes „Zelda“-Spiel. Doch kann die Bewegungssteuerung überzeugen oder können Spieler schon jetzt ihre Wii einpacken und auf den Dachboden bringen?

The Legend of Zelda: Skyward Sword
Im Wolkenhort hoch über den Wolken
 
Anstatt schon wieder die alte „Zelda“-Geschichte aufzuwärmen und wieder die Entführung der Prinzessin Zelda durch Ganon und die drauffolgende Rettung durchleben zu müssen, haben sich die Macher dieses Mal etwas neues einfallen lassen. Hoch über einem dicken Wolkenteppich befindet sich der sogenannte Wolkenhort, auf dem eine Gruppe von Menschen wohnt und dort die Göttin der Welt ehren. Jeder der Bewohner der kleinen Siedlung hat außerdem einen schicken Reitvogel, mit dem sie von Wolkeninsel zu Wolkeninsel reisen können.
 
The Legend of Zelda: Skyward Sword
Beginnen tut das Spiel mit einem Flug-Wettstreit und einer Zeremonie, bei der die Göttin geehrt werden soll. Nach ein paar gelösten Problemen fliegen Link und Zelda zusammen durch die Lüfte, als dann plötzlich durch einen Wirbelsturm Zelda fortgerissen wird. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass beide Auserwählte sind. Mit dem magischen Himmelsschwert bewaffnet zieht Link los unter den Wolkenteppich, um dort nach Zelda zu suchen, die gleichzeitig als Dienerin der Göttin unterwegs ist.
 
Bei „Skyward Sword“ wird im Vergleich zu allen vorherigen Titeln der Serie vor allem viel Wert auf Präsentation der Geschichte gelegt. So gibt es zahllose Zwischensequenzen, die das Spielgeschehen filmreif in Szene setzen. Egal ob man hoch von einem Gebäude herunterspringt und seinen treuen Reitvogel zur Hilfe ruft oder man Zelda beim Harfenspiel zusieht, wird man schnell in die Spielewelt hineingezogen. Leider werden aber wohl nur wenige Spieler über die angestaubten Grafik-Fähigkeiten der Wii hinwegschauen. Zwar ist „Skyward Sword“ zweifelsohne eines der schicksten Spiele auf Nintendos aktueller Hardware, aber in HD würde das Spiel um ein Vielfaches besser aussehen.
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The Legend of Zelda: Skyward Sword


Weitere Spieleinfos:
Wii

Genre:
Action-Rollenspiel

Entwickler:
Nintendo

Publisher:
Nintendo

Erscheinungsdatum:
Wii : 18.11.2011

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