Hands On: Binary Domain

Die Welt geht doch erst 2080 unter!

Donnerstag, 09.02.2012 | pas

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„Binary Domain“ beweist es: Dieses Jahr geht die Welt nicht unter! Puh, da haben wir ja alle nochmal Schwein gehabt… wobei sich da die Frage stellt, ob wir damit in Frieden unserem Leben frönen können? Nein, das können wir natürlich nicht, wie uns das fiktive Zukunftsszenario aus dem Jahr 2080 beweist.

Dan Marshal will den Robotern mächtig in den Hintern treten.
Das drohende Ende der Menschheit
Die Story ist im Jahr 2080 angesiedelt. Ein Zeitalter, in dem die Forschung von Robotern weit fortgeschritten ist. Das Projekt verfolgt den Zweck, drohende klimatische Veränderungen, wie das Steigen des Meeresspiegels, zu verhindern. Trotz politischer Restriktionen, die der Roboterforschung untersagte, visuelle Parallelen zum Menschen aufzuzeigen, hat sich das japanische Unternehmen von Dr. Yoji Amada – namens Amada Industries– dagegen gewehrt. Halb Mensch, halb Roboter – so das Ergebnis. Das Projekt gerät alsbald aus den Fugen und die Roboter verselbstständigen sich unter dem Namen „Die Seelenlosen“, um eine Invasion auf die gesamte Menschheit zu starten. Das kommt davon, wenn sich die Menschheit im Forschungswahn verliert. Die UNO schickt daraufhin die R.U.S.T-Crew nach Japan, die der drohenden Übermacht aus Blechsoldaten Einhalt gebieten und Yoji Amada finden soll. Ihr merkt schon, die Story ist kitschig und irgendwie auch japanisch angehaucht.

Weibliche Reize dürfen nicht fehlen.
Auf den Spuren von Marcus Fenix
Tokio liegt in Schutt und Asche, die Metropole gleicht einem Slums-Gebiet, es regnet in Strömen und zwischendrin zwei Muskelprotze, die eher was in den Oberarmen als im Kopf haben. Das wird bei bei dem Duo schnell deutlich, denn die Dialoge beschränken sich auf tumbe Anfeuerungsrufe oder Aussagen, dass man nach dem Durchstehen dieser Tortur erst mal im Urlaub mit scharfen Frauen entspannen will. Wenn jemand schon auf den Namen Big Bo hört, die Adern seiner Muskeln beinahe platzen und mit sinnlosen Phrasen um sich wirft, soll er sich nicht wundern, wenn er mit Vorurteilen überschüttet wird – was haben sich seine Eltern nur dabei gedacht...

Schon sehr früh im Spiel sollen die Vorurteile bestätigt werden. Big Bo ist, wie auch seine Kameraden, ein rhetorischer Totalausfall. Manchmal sind die Sprüche aber dermaßen platt, dass man mit einem Faible für B-Movie-Trash drüber schmunzelt. Hinzu kommt, dass euer Verhalten Auswirkungen auf die Moral der Truppe zeigt. Manchmal ist der Humor zotig, wenn ihr Big Bo zum Beispiel zustimmen müsst, dass das Gesäß von Leutnant  Faye Lee knackig aussieht. Das Vertrauen in eure Mannen, soll später noch weitreichende Folgen haben. Wird der Trust-Level schlechter, verhalten sich eure Kameraden frecher, unmotivierter und quittieren auch gerne mal den Dienst.

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Binary Domain


Weitere Spieleinfos:
Xbox 360, Playstation 3, PC

Genre:
Third-Person-Shooter

Entwickler:
Sega

Publisher:
Sega

Erscheinungsdatum:
Xbox 360 : 24.02.2012
Playstation 3 : 24.02.2012
PC : 24.02.2012

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