Artikel: RavensdaleInterview zum Petrol-Punk Spiel "Ravensdale"Dienstag, 12.02.2013 | tbrAls ich am 29. Dezember unerwarteter Weise bei Facebook zu lesen bekam, dass Black Forest Games (ehemals Spellbound Entertainment) gegenwärtig Pläne verfolgt, das totgeglaubte Rollenspiel-Projekt "Ravensdale" erneut aufleben zu lassen, da war das für mich persönlich wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. In den Querelen des "Gothic 4: ArcaniA"-Debakels, welches zu seiner Zeit den Untergang des österreichischen Publishers Jowood endgültig besiegelte, musste "Ravensdale", welches wie auch "ArcaniA" auf der Trinigy Vision-Engine laufen sollte, zwangsweise im darauffolgenden Sog der Geschehnisse ebenfalls von der Bildfläche verschwinden. Spätestens mit der Insolvenz von Spellbound rechnete dann wohl kaum noch jemand damit, erneut von "Ravensdale" zu hören. Auf der anderen Seite hatte aber sicherlich auch keiner mit dem fantastischen Comeback des Offenburger Unternehmens gerechnet, die als Black Forest Games, wie ein Phoenix aus der Asche emporstiegen und uns mit "Giana Sisters: Twisted Dreams" eines der wohl besten Jump ´n´ Runs der aktuellen Jahre präsentierten. Die Facebook-Meldung des 29. Dezember war so kurz wie sie knapp war: "Being asked about our next KS-project I answered: Ravensdale". Schon war ich Feuer und Flamme, hatten sich doch zwei meiner Lieblingsthemen hier zusammengefunden. Die Zeit war gekommen, unseren Schwarzwälder Freunden einige Fragen zu stellen! Gamers.de: Hallo Black Forest Games, es ist schön die Gelegenheit erhalten zu haben, euch ein paar Fragen stellen zu dürfen. Stellt euch unseren Lesern doch bitte einmal vor. Ich finde, insbesondere eure wunderbaren neongrünen Räume verdienen es, einem größeren Publikum offenbart zu werden. ;-) Black Forest Games: Hallo. Wir sind Adrian Goersch, Managing Director, und Jean-Marc Haessig, Creative Director von Black Forest Games. Wir sind zwei der insgesamt fünf Gründer des Studios und haben vorher alle bei Spellbound Entertainment in ähnlichen Positionen gearbeitet. Jean-Marc hat Spellbound vor 20 Jahren zusammen mit Armin Gessert gegründet. Was unsere Büros anbelangt, müssen wir gleich protestieren. Das ist kein Neongrün. Ziemlich grün, ja, aber nicht Neon. Tatsächlich ist der Farbwahl eine lange Diskussion vorausgegangen und selbst jetzt wissen wir noch nicht, ob in drei Jahren der erste Entwickler wild schreiend und Augen rollend mit Grünkoller aus dem Studio getragen wird. Aber bis jetzt fühlen wir uns wohl und die Farbe strahlt viel Energie aus. |