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Kommentare Test: Need For Speed: UndercoverWo ist denn nur das Gaspedal?Montag, 01.12.2008 | mwDie Spieler lieben oder hassen sie: Die komplette „Need for Speed“-Serie. Wie ein Chamäleon veränderte sich schon häufiger mal ihr Antlitz. Manchmal sind die Änderungen zum jeweiligen Vorgänger auch nur marginal, aber wenn man die Rennreihe in ihrer Gesamtheit betrachtet, so hat sich doch einiges getan. Ihren Anfang nahm die nunmehr zwölf offizielle Teile und diverse Ableger umfassende Benzin-Oper 1995. Hier fuhren Audis, Mazdas, Hondas und andere reale Markenkarren um die Wette und lieferten sich knallharte Verfolgungsjagden mit der Polizei. Das war vor 13 Jahren ein aufregendes Erlebnis, zumal der Realismusgrad verdammt hochtourig lief. Neben einigen Edelkarossen fanden in den späteren Episoden auch Multiplayermodi, neue Rennvariationen und Tuningmöglichkeiten Einzug in die Saga, während das Gameplay deutlich zugunsten einer Arcade-Spielbarkeit ausfiel. Der Siegeszug der Boliden konnte kaum mehr gebremst werden. EA Games brachte in regelmäßigen Abständen neuen Nachschub für die Gaspedal-Artisten heraus, die nicht immer auf Gegenliebe in der Spielergemeinde stießen. In den letzten Jahren entwickelten sich die virtuellen Fahrer weg vom illegalen Bleifuß-Rowdy hin zu Preisfahrern, die auf abgesperrten Strecken hochoffizielle Rennen austrugen. Das war auch der gravierendste Schritt vom heißgeliebten „Underground“ zum mittelprächtigen „Pro Street“, das letztes Jahr seine Jungfernfahrt auf den Plattformen hatte. Nun geht „Need for Speed“ noch einen Schritt weiter und lässt die Spieler komplett die Seiten wechseln. Als verdeckte Ermittler spionieren sie die Cruising-Szene auf, die nicht immer nur ihren eigenen Kopf auf der Straße riskieren. Sehr häufig werden schließlich bei den verbotenen Asphalt-Wettkämpfen normale Autofahrer in Mitleidenschaft gezogen. In „Undercover“ kann der Straßenpilot entscheiden, ob er unerkannt das Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei spielt, oder gleich als Officer die Brutalo-Fahrer dingfest machen will. Nun muss als Undercover-Agent eine kriminelle Organisation hinter Schloss und Riegel gebracht werden, die in der Streetracer-Community ihr Handwerk betreibt. Dafür macht er anfangs gehörig auf sich aufmerksam, indem er Rennen gewinnt, sich mit der Polizei anlegt und Preisgelder oder Fahrzeuge unterlegener Konkurrenten einsackt. Vieles ist dabei schon aus den vorangegangenen Teilen schon bekannt. Autos konnte der Spieler auch in „Most Wanted“ gewinnen, ebenso war schon immer der Konflikt mit der Highway-Police ein „NfS“-Element. Das schafft Vertrauen bei den Cruisern und bringt den Spieler näher an die Autoschieber heran. |