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Kommentare Test: Sins Of A Solar Empire: EntrenchmentVon Sternenbasen und MinenfeldernMittwoch, 04.03.2009 | jmmVergangene Woche durften sich Fans der 4X-Echtzeit-Strategie-Spiele freuen. Publisher „Stardock“ veröffentlichte nach längerer, öffentlicher Betaphase das Addon "Entrenchment" für "Sins of a Solar Empire" über das hauseigene Programm "Impulse". Nur über das Internet Diejenigen von euch, die sich gerne die Verpackung in die Regale stellen, dürften enttäuscht sein: "Entrenchment" wird nur über "Impulse" vertrieben und wird nicht im üblichen Handel erscheinen. Dafür gibt es das Addon für unschlagbare 10$ und das Distrubitionssystem akzeptiert auch Paypal-Zahlungen, was den ganzen Vorgang sehr unkompliziert gestaltet. Was euch erwartet Eine Kampagne oder neue Rassen sucht man in der Erweiterung vergeblich, doch auch wenn die Änderungen auf den ersten Blick gering ausfallen, haben es die neuen Gimmicks in sich. Denn für "Entrechment" (dt. Verschanzung) haben sich die Entwickler einige Neuerungen einfallen lassen, die dem Namen alle Ehre machen. Dank der wirkungsvollen Minenfelder und mächtigen Sternbasen ist es nun leichter möglich, seine Planeten vor feindlichen Invasoren zu schützen. Die Regeln des Weltraumspieles haben sich also geändert. Der Fokus liegt nun nicht mehr allein auf den "Großkampfschiffen", sondern wird durch die Sternbasen und die Minenfelder angenehm verschoben. Auf den richtigen Mix kommt es anGroßkampfschiffe sind nun hoffnungslos in Minenfeldern verloren, solange diese kein Scout-Schiff bei sich haben, das mit seinen eingebauten Sensoren die Minen anvisieren kann. Erst dann ist es für die Schiffe der eigenen Flotte möglich, die Mine unter Beschuss zu nehmen und zu neutralisieren. Vorher kann kein anderes Schiff die schwebenden Sprengsätze mit seinem Feuerleitsystem erfassen. Natürlich habt ihr auch die Möglichkeit, die Minen zu umfliegen, schließlich sind diese nicht unsichtbar. Doch es kostet Zeit und viel Mühe, die eigenen Schiffe vor selbstständigen und unbedachten Manövern zu schützen. Durch die Aufwertung der Scout-Schiffe, sind diese ein unverzichtbarer Teil der Flotte geworden. Einige davon sollte jeder Commander, der etwas auf sich hält, unter die Flotte mischen. Auch die Aufklärung ist viel wichtiger geworden. Ein unbedachter Sprung in ein feindliches System kann schon das schnelle Ende einer Offensive bedeuten und euch schlimmsten Falls soweit schwächen, dass ihr nicht mehr die stärkste Flotte in der Galaxie habt. Ob man sich einer feindlichen Sternenbasis nähert, sollte man sich ebenfalls zweimal überlegen. Dank ihrer mächtigen Panzerung, starker Waffen und ihrer großen Reichweite, können sie schnell die gut trainierten Großkampfschiffe in ihre Einzelteile zerlegen. Um überhaupt noch gegen diese Monster des Weltalls anzukommen, hat man den Spielern eine neue Schiffsklasse spendiert. Die neuen Fregatten verfügen über eine extrem hohe Feuerreichweite und sehr starke Bewaffnung. Trotzdem sollten es auch diese nicht alleine mit dem Feind aufnehmen. Die „Fernschützen“ sind verhältnismäßig schwach gepanzert und die Waffen brauchen nach dem Abfeuern einige Zeit, bis sie wieder zur Verfügung stehen. Trotzdem bleiben die unterschiedlichen Einheiten weiterhin sehr ausgewogen und das Stein-,Schere-, Papierprinzip geht nach wie vor hervorragend auf. |