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Kommentare FragFX V.2Die Evolution des Controllers oder: Endlich wieder Spaß an EgoshooternDienstag, 10.02.2009 | mseDen Spiele-PC gibt es mittlerweile schon seit über 25 Jahren. Damals noch mit 25 Mhz Prozessoren und Grafikkarten, über die man heute nur lachen kann. Dies war auch die Geburtstunde der ersten Egoshooter: Spiele die jeder kennt, die aus bekannten Gründen jedoch bis heute nicht erwähnt werden dürfen. Bald wurde bei diesen Spielen die 3D-Sicht verbessert. Dafür reichte die Steuerung über Tastatur nicht mehr aus. So kam es, dass man die linke Hand zum Steuern der Figur und die Rechte zum umsehen mit der Mouse benutzte. Gut 20 Jahre hat sich diese Steuerung auf dem PC bewährt. Seit einigen Jahren haben Egoshooter nun auch die Konsolen erobert. Für mich als Egoshooter-Spieler der ersten Stunde ein unmögliches Unterfangen: Steuerung mit dem Pad. Der Mouseersatz ist der rechte Analog Stick und das funktioniert für mich und viele andere Gamer einfach nicht. Wie oft habe ich schon über die Steuerung geschimpft und deswegen so manches Spiel als unspielbar im Regal verschwinden lassen. Denn Resultat war stets einfach nur Frust. Ein Schimmer der Hoffnung ist die Firma Splitfish, welche die Änderung dieses Zustandes anstrebt. Splitfish hat einen Controller für die PS3 entwickelt, der aus einer Steuereinheit (Nunchuk) und einer Mouse besteht. Das Besondere an diesem Controller ist seine vielseitige Einsetzbarkeit. Auch Spiele, die sonst keine Mouse unterstützen, können damit gespielt werden. In meinem Test gab es kein Spiel, das den Dienst mit dem "FragFX V.2" verweigert hat. Egal ob Haze, die F.E.A.R. 2 - oder auch die Resident Evil 5 Demo. Es funktionierte alles. Und durch eine stetige Weiterentwicklung der Firmware wird es auch in Zukunft kaum Probleme in dieser Hinsicht geben. So wird beispielsweise in ca. zwei Wochen ein Firmware-Update veröffentlicht, welches die Kompatibilität zu aktuellen Spielen verbessern soll. Und tatsächlich gelingt es Splitfish mit dem "FragFX V.2" ein tolles Spielgefühl zu erzeugen, das nach einiger Eingewöhnungszeit großartige Möglichkeiten eröffnet und das intuitive Gefühl der ursprünglichen PC Steuerung wiederbelebt. Auch der Aufwand, den Controller auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen bleibt absolut im Rahmen. Wie schon erwähnt, besteht der Controller aus einem Nunchuk und einer Mouse inklusive Mousepad. Angeschlossen wird das Gerät direkt per USB. Das Nunchuk besitzt einen Analogstick zum steuern, und die Tasten „L1“, „L2“, „Select“, „PS Taste“ und „Fragbutton“. Zusätzlich gibt es noch ein kleines Rad und dieses ist wirklich fantastisch. Stellt euch vor, ihr spielt einen Egoshooter. Ihr habt grade eine Sniper Rifle aufgesammelt und die Maussteuerung ist viel zu empfindlich zum genauen Zielen. Dann dreht ihr einfach an diesem kleinen Rad und stellt die Sensibilität runter. Mir hat diese Möglichkeit schon sehr geholfen. Über den Fragbutton kann der „RapidFireModus“ für unterschiedliche Tasten aktiviert werden. Ihr könnt also praktisch jede Taste selbst belegen. Das Nunchuk ist noch zusätzlich mit einem Motionsensor ausgestattet, dessen eigentliche Funktion im Sinne einer Wiimote jedoch bei keinem, der von mir getesteten Spiele einsetzbar war, dessen Bewegungssensoren jedoch auch mit Tastenfunktionen belegbar und dann auch in jedem Spiel verwendbar sind. Die Mouse hat Tasten bis zum abwinken und läßt keine Wünsche offen. Am Daumen habt ihr die vier Playstation-Pad Tasten: Kreis, Quadrat, Dreieck und Kreuz. Die linke Maustaste ist „R1“, die rechte „R2“ und die mittlere Taste „R3“. Zusätzlich ist noch oberhalb der mittleren Taste die Starttaste. Somit habt ihr alle Knöpfe und Funktionen, die euch auch ein Playstation-Pad bietet. Über die Select-Taste am Nunchuk könnt ihr den Controller Mode umstellen. Neben dem normalen „Game Mode“ gibt es noch den „Mouse Mode“, „Swap Mode“ und den „pMo Mode“. In welchem Mode ihr euch befindet, sagt euch auch das kleine PS-Lämpchen auf dem Nunchuk. Je nach Mode leuchtet das Lämpchen blau, grün oder cyan. Den "Mouse Mode" verwendet man für den Playstation Browser. Er erleichtert das Surfen schon sehr. Nur eine Tastatur sollte man sich noch anschließen, um vernünftig und schnell durchs Netz streifen zu können. Die Tasten haben im „Mouse Mode“ noch besondere Funktionen, wie z.B der Sprung zum nächsten Fenster usw. Beim „Swap Mode“ tauscht ihr praktisch den Linken und den rechten Analogstick. Wofür dieser Modus gut ist, kann ich leider nicht sagen, das blieb mir verschlossen. Es ist vielleicht die Möglichkeit, den Controller an sehr spezielle Wünsche und Situationen anzupassen, die mir bisher verborgen geblieben sind. Der „pMo Mode“ ist zum Programmieren der Bewegungserkennung, welche die bereits erwähnte Option bietet, die Bewegungssensoren mit einfachen Tastenfunktionen zu belegen. |
