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Kommentare Test: ARMA 2Es ist KriegFreitag, 29.05.2009 | mbEine herrliche Herbstlandschaft, Brandungsrauschen an den Ufern, das Gras und die Bäume bewegen sich im Wind, Kaninchen und Wildschweine bevölkern die Landschaft. Die ansässigen Bauern kümmern sich um ihre Ziegen, Schafe und Kühe. Der Hof wird von Hunden bewacht und die Hühner scharren im Garten - Nein, wir reden hier nicht vom Landwirtschaftssimulator 2025! Die Idylle trügt, denn wir befinden uns in der zur Zeit besten Kriegssimulation, die der Spielemarkt hergibt. Nach dem grandiosen "Operation Flashpoint" und dem aus Lizenzgründen in "Armed Assault" umgetauften Nachfolger veröffentlicht Bohemia Interactive nun mit "Armed Assault 2" ein weiteres Mammut-Projekt, welches sich anschickt, das Erlebnis "Krieg" so authentisch und ungeschönt wie möglich in die heimischen Wohnzimmer zu transportieren. Da stellt sich natürlich sofort die Frage nach den Systemanforderungen und diese sind, wen wundert's, recht üppig. Im Versuch, das Spiel auf einem Rechner zum Laufen zu bringen, der ungefähr den Mindestanforderungen entspricht, sind wir kläglich gescheitert. Mit einem AMD Athlon 3700+ 2,2 GHz, einer GeForce 7600GT, 256 MB und 2GB DDR SD RAM erreichten wir auf niedrigster Detailstufe und einer Füllrate von 67% lediglich eine Framezahl von 15 Bildchen pro Sekunde. Entsprechend ruckelig, unscharf und absolut nicht zu gebrauchen war das Ergebnis. Auf einem aktuellen Intel Core 2 Quad 9550 mit 2,83 GHz, einer GeForce GTX260 und 2 GB RAM konnten wir für eine gute Spieldarstellung um die 70 Frames pro Sekunde verbuchen. Auf höchster Detailstufe immernoch um die 60 Frames. Da die Grafikengine für den Betrieb auf Multicoreplattformen optimiert wurde, erreicht die CPU auch tatsächlich eine Auslastung um die 75%. Entscheidend für die Bildqualität ist die Füllrate. Hier erzeugt eine Einstellung unter 100% unscharfe Bilder. Die Einstellung "Nachbearbeitung" hingegen erzeugt nur wieder Unschärfe und kostet Frames. |