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Kommentare Operation Flashpoint 2: Dragon RisingEine neue Klasse von KriegsspielenDienstag, 11.08.2009 | drIm Bereich der Kriegsspiele war schon der erste Teil “Operation Flashpoint” ein Dauerbrenner. Ganze acht Jahre nach diesem kommt nun endlich der Nachfolger. Was wir von diesem zu Gesicht bekommen haben, scheint vielversprechend. In “Operation Flashpoint : Dragon Rising” übernehmt ihr die Rolle eines Soldaten, der als Teil der US-Streitkräfte eine der Sachalin Inseln von der chinesischen Besetzung befreien soll. Euch steht dabei immer ein Squad zur Seite, welches euch folgt und dem ihr verschiedene Kommandos erteilen dürft. So könnt ihr einerseits das Verhalten beim Vorgehen festlegen und andererseits auch direkte Kommandos geben und euer Squad eine feindliche Position angreifen oder zu einem bestimmten Punkt vorrücken lassen. Das Überleben der eigenen Truppe ist nicht zwingend notwendig, um die jeweilige Mission zu erfüllen, jedoch gelangt man leicht an einen Punkt, an dem die Erfolgschancen gegen Null gehen, wenn eure Männer verloren und ihr stark verwundet seid. Denn “Operation Flashpoint : Dragon Rising” ist knallhart in Sachen Realismus. Ihr habt nicht wie in anderen Spielen eine Anzahl von Lebenspunkten, die sich wieder auf 100 Prozent regenerieren lassen, sondern eine Übersicht über eure Körperregionen und deren Zustand. Trifft euch ein Gegner zum Beispiel am Bein, so humpelt ihr fortan und verliert Blut bis zur Bewusstlosigkeit, was sich verhindern lässt durch eine Bandage, die jedoch nur den weiteren Blutverlust stoppt, nicht aber euer eingeschränktes Gehvermögen zu heilen vermag. Das Spiel ist insgesamt sehr sparsam mit HUD-Elementen und im sogenannten „Hardcore-Modus“ bleibt euch nur noch eine Übersicht über die zuletzt empfangenen Nachrichten. Dieser Aspekt macht das Spiel zusammen mit der Grafik überaus realistisch. Diese ist wirklich eindrucksvoll: Kilometerweite Sicht, Gras, das im Wind wiegt und ein wirklich natürlich wirkender Himmel, der sich je nach Tageszeit und Wetterlage verändert. Natürlich kommt dieser Realismus nicht ohne Preis und schlägt sich entsprechend in den Hardwareanforderungen nieder, wenn man das Spiel in voller Pracht geniessen möchte. Die Hardwareanforderungen stehen jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz fest und wir müssen uns noch etwas gedulden bis die Angaben offiziell sind. Des Weiteren sollte ein kleines eher unscheinbares Feature nicht unerwähnt bleiben, das dem Realismus sozusagen die Krone aufsetzt: Die Schallgeschwindigkeit wurde bei der Soundausgabe mitbedacht und so dauert es eben eine Sekunde bis ihr eine Explosion hört, die in ca 330m Entfernung stattfindet. Die Insel, auf der ihr euch befindet, wurde einem realen Eiland nachempfunden, jedoch geografisch verlegt, um sie an das Setting der Geschichte anzupassen. Diese handelt wie bereits angedeutet davon, dass eine Insel, die offiziell zu Russland gehört, von den Chinesen gewaltsam besetzt wurde, um sich die dortigen Ölvorkommen zu Nutze zu machen. Deshalb hat man nun die Amerikaner um Hilfe gebeten. Die Insel an sich ist an die 220km² groß und komplett zugänglich. Angeblich soll einer der Entwickler ganze 11 Stunden gebraucht haben, um zu Fuss von einer Seite zur anderen zu laufen. |
