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Kommentare WWE SmackDown vs. Raw 2010Alles neu macht der Herbst?Freitag, 30.10.2009 | mseWir haben mal wieder das Ende eines Jahres erreicht. Alle Fifa und PES-Jünger wurden mit mehr oder weniger neuen Spielen beglückt. Nun stehen die Fans einer etwas rauheren Sportart in den Startlöchern und freuen sich auf ein neues "Smackdown vs Raw". Aber bekommen wir wirklich ein neues Spiel serviert oder doch nur ein aufgewärmtes 2009? Übung ist das halbe Leben! Nachdem ihr das erste Mal die Blu-ray in die PS3 eingeworfen habt, werden zunächst die Daten installiert. Dies dauert etwa 10 Minuten. Außer dem Ladebildschirm ist dabei leider nichts zu sehen. Das haben wir in diesem Jahr schon anders erlebt, aber sei's drum. Ist die Installation beendet, befindet ihr euch nicht sofort im Hauptmenü, sondern landet zunächst im Trainingsring. Erst durch drücken auf die Start-Taste gelangt ihr zur Hauptauswahl. Eine nette Idee. Im Trainingsring werden euch immer wieder neue Moves angezeigt, die bei erfolgreicher Durchführung abgehakt werden. An der Steuerung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht so viel getan. Lediglich das Kontern hat sich ein wenig verändert. Ihr verteidigt euch nun nicht mehr abhängig vom Angriff entweder mit R1 oder R2, sondern benutzt nur noch R2. Damit wurde das Kontern sehr vereinfacht, was für den geübteren Spieler doch eher schade ist. Wer die Wahl hat, hat die Qual War die Auswahl an Spieloptionen schon bei "Smackdown vs Raw 2009" sehr üppig, hat THQ bei "Smackdown vs Raw 2010" noch einmal nachgelegt. Wollt ihr nur spielen, habt ihr die sagenhafte Auswahlzwischen etwa 60 Optionen. Diese reichen vom standard 1 gegen 1- über First Blood-Match zum Fatal 4 Way mit Tables bis zum Royal Rumble. Letzterer hat sich im übrigen deutlich verbessert, da es jetzt nicht mehr ganz so einfach ist, sein Gegenüber aus dem Ring zu befördern. Ihr hämmert nun nicht mehr wie besessen auf eine Taste, sondern drückt die angezeigten Tasten so schnell wie möglich, während die sich ständig ändern. Sehr schön, schließlich soll es nicht zu leicht sein. Neu ist auch der Championship-Scramble. Dabei beginnen zwei Superstars im Ring. Nach einer gewissen Zeit kommen drei weitere dazu. Derjenige, der den ersten Pin macht, ist Übergangschampion, bis die Zeit abgelaufen ist. Pint in der Zeit ein anderer Superstar einen Gegner, so ist dieser Champion. Hört sich nett an, allerdings hat dieser Modus ein großes Problem: Pins können durch andere Superstars unterbrochen werden, so dass es in unseren Test-Matches teilweise keinen einzigen Pin gab. Sehr schade, weil frustfördernd. |