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Kommentare Section 8Multiplayer mit ordentlich BumsFreitag, 13.11.2009 | mhKann man in Sachen Gaming aus einer ausgelutschten Geschichte noch einen Kracher zaubern? Wir sagen ja! Um dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen, nahmen die Entwickler der "Timegate Studios" und der Publisher "SouthPeak" einen Teil von "Enemy Territory: Quake Wars" und mischten es mit einem großen Anteil von "Halo 3". Heraus kam der Story-arme aber Action-geladene Multiplayer-Shooter "Section 8". Arm deshalb, weil die Story nur eine Nebenrolle spielt, wenn überhaupt. Das Team "Section 8" ist eine Elitetruppe, die aus soldatischem Abfall besteht. Die Infanterie-Division wird als Himmelfahrtskommando auf eine aggressive Gruppe namens "The Arm of Orion" angesetzt. Das Besondere an diesen Aggro-Kriegern: Sie sind keine, wie sonst üblich, Monster, sondern ebenfalls Menschen. Und recherchiert man etwas mit dem Titel, gibt als Zusatz noch "US-Army" in die Suchmaschine seiner Wahl ein, so ist die Geschichte dann doch nicht so ausgelutscht und einfallslos: Das Team "Section 8" ist nämlich keine fiktive Idee, vielmehr beschreibt es einen realen und berühmten Haufen der US-Streitkräfte, die wegen ihres fraglichen Geisteszustandes Aufträge jeder Art durchziehen - frei nach dem Motto "Je aussichtsloser, desto besser". Es gilt nun, die Unschuldigen und Unterdrückten von der Tyrannei der "Arms" zu befreien. Unschuldige sieht man im Spiel allerdings nicht. Die gesamte Handlung baut auf einem Eroberungskrieg auf. Jedes Team versucht sein Ziel, Verteidigung oder Angriff, zu erreichen und somit Siegpunkte zu sammeln. An ein Durchatmen ist im gesamten Spielverlauf nicht zu denken. Egal ob in der Kampagne oder in Online-Schlachten: Über Funk werden neben dem ganzen "Herumballern" in regelmäßigen Abständen immer wieder neue Befehle und damit Missionen vorgegeben. Zu früh gefreut Schauen wir uns also die Missionen und das Gameplay mal etwas genauer an. Dass die Konzentration auf den Multiplayer-Modus gerichtet ist, merkt ihr spätestens beim Studieren des Hauptmenüs. Erst an dritter Stelle ist eine Singleplayer-Kampagne eingebettet - dagegen erkämpft sich der Multiplayer die Pole Position - und das zurecht. Denn die Kampagne kommt insgesamt etwas schwächelnd daher. Vielleicht lag das auch daran, dass wir uns schon im Vorfeld auf die bis zu 32-Krieger-Online-Schlachten gefreut haben? Egal, zurück zur Kampagne. |
