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Kommentare Left 4 Dead 2 (dt. Version)Die Zombies sind losFreitag, 04.12.2009 | mhDurchladen, anschnallen und irgendwie durchkommen. Das ist das Motto für die abgefahrene Zombie-Jagd in "Left4Dead 2". Der Multiplayer-Shooter beschert uns ein blutiges und bleihaltiges Weihnachtsfest. George A. Romero´s Film "Night of the Living Dead" aus dem Jahre 1968 diente zweifelsohne als eine der Vorlagen für VALVEs "Left4Dead 2". Dabei verzichten die Macher wieder auf grandiose Grafik und setzen vielmehr auf den Spaß im Multiplayer. Und obwohl bei der Ballerei die schon fast "oldschool" wirkende Steuerung etwas skurril daher kommt, kann der Shooter überzeugen. Staub wird aufgewirbelt, eine Tür aufgeknackt und unsere vier Helden, Coach, Ellis, Nick und Rochelle betreten einen verdreckten Raum. Während drei von ihnen diesen durchsuchen, liest Coach, der ehemalige College-Footballstar, eine Anweisung vor, wie man sich gegenüber den Fleisch-gierigen Untoten verhalten sollte. Die satirische Ausführung Coaches lässt Ellis den Automechaniker aufhorchen: "Alle Zombie-Hurensöhne killen, das ist meine Anweisung". Ein kurzer Schnitt im Intro und schon befinden wir uns inmitten einer Schaar von Zombies. Der erste Akt spielt in einer Hotelanlage, die nunmehr von hässlichen Kreaturen bewohnt wird. Dass dabei das Gebäude an vielen Ecken brennt, erschwert das Unterfangen "zu entkommen". Schlechte Sicht, versperrte Durchgänge und eben diese tobenden Massen von vergammeltem Fleisch - einfach nur herrlich. Auch wenn die Handlung absolute Nebensache ist, sind die verschiedenen Abschnitte doch ausreichend aufeinander abgestimmt. Das gesamte Kampagnen-Szenario bleibt aber im Großen und Ganzen genauso wie im ersten Teil auf der Strecke. Ob im Freizeitpark oder in den dunklen Sümpfen von "wer weiß wo?", es geht letztendlich doch nur um das eine: Zombies killen. Daher dient der Einzelspieler-Modus bestenfalls zum warmballern. Die Kampagne im Mehrspielermodus bringt hingegen den besagten Spaßfaktor ins Spiel. Kommunizieren mit Freunden und dabei noch wild um sich schießen macht einfach nur Spaß. Und hat ein Mitspieler mal keine Lust mehr, wird er automatisch von der KI ersetzt, kann aber auch kurzerhand wieder einsteigen und weitermetzeln. Die gesamte Atmosphäre wird durch die Mitspieler und deren Aufschreien, dem hektischen Steuern und vielleicht durch den einen oder anderen blöden Fehler getragen. |
