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Kommentare Preview: Two Worlds IIEin Ausflug, zwei WeltenDonnerstag, 10.12.2009 | hhEs war ein gutes Jahr für Rollenspieler. Gerade die letzten Monate überschlugen sich die Publisher mit Titeln wie "Risen", "Dragon Age: Origins" und "Divinity II: Ego Draconis" ja geradezu mit Hochkarätern. Und auch das nächste Jahr werden viele Rollenspiele abenteuerhungrige PC- und Konsolenbesitzer in ihre Fantasywelten locken. Dass darunter neben "Drakensang: Am Fluss der Zeit" oder "Mass Effect 2" noch andere vielversprechende Schätze in Arbeit sind, durften wir die Tage in Karlsruhe erleben. Dort fungierte "Zuxxez Entertainment" als Gastgeber und präsentierte eine frühe Version von "Two Worlds II". Wo ist Kyra? Das sind vielleicht Gastgeber! Kaum angekommen, wirft man uns auch schon in den Kerker. Genauer gesagt ist es das Verließ des Tyrannen Gandohar, der die Schwester des Helden in seine Gewalt gebracht hat. Moment, Gandohar? Da war doch was! Tatsächlich ist der Fiesling kein Unbekannter und unterjochte bereits im Vorgänger die Bevölkerung Antaloors. Unsere beiden Gastgeber Jörg Schindler und Martin Franger erklären uns, dass unser Abenteuer ungefähr vier oder fünf Jahre nach dem Ende des ersten Teils beginnt. Warum auch nicht? Schließlich blieben einige Fragen und Rechnungen im Vorgänger offen. Apropos Rechnung! Wo genau die Schwester Kyra festgehalten wird und was aus der armen geworden ist, bleibt ungewiss. So harren wir dem Schicksal entgegen, als wenige Momente später die Wachen tödlich verwundet zu Boden sinken. Und wir staunen nicht schlecht, als uns eine gut gebaute Assassine die Tür öffnet. Die Dame scheint sich auszukennen, also trotten wir hinterher. Natürlich nicht, ohne uns gründlich umzusehen. Und unsere Neugier zahlt sich aus. Denn abseits des Fluchtwegs warten Kisten und verstreute "Fundstücke" auf ihre Entdeckung. Die Entwickler wollen schon in dieser als Tutorial aufgebauten Anfangssequenz zeigen, dass in "Two Worlds II" Experimentierfreude und Neugier belohnt wird. Doch erst muss man mal an die Truhen ran kommen. Der eigentlich gar nicht so hohe Vorsprung scheint unüberwindlich, bis wir eine Kiste als Treppenstufe vor den Absatz schieben. Solche kleinen Aufgaben wird der Spieler immer wieder finden, denn gerade diese Rätsel- und Geschicklichkeitseinlagen sollen das Spiel auflockern. Als weiteres Beispiel führt man uns ein Minispiel vor, in welchem wir eine Kiste mittels eines Dietrichs öffnen. Dazu müssen wir diesen auf verschiedene Positionen schieben und so in bis zu 8 Stufen das Schloss knacken. Keine leichte Aufgabe, die bei einem misslungenen Versuch zum Verlust des Dietrichs führt. Ungeduldige Naturen dürfen ihr Glück auch gern mit Gewalt oder dem Einsatz von Magie versuchen. |