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Kommentare Dragon Age: OriginsDie Wiedergeburt des Fantasy-RollenspielsMittwoch, 16.12.2009 | lcVor über zehn Jahren begeisterte Bioware mit "Baldur's Gate" PC-Rollenspieler durch ein fantastisches Spielprinzip und eine interessante Fantasy-Welt, die in den "Vergessenen Reichen" des erfolgreichen Pen-&-Paper-Rollenspiels "Dungeons and Dragons" angesiedelt war. Für den indirekten Nachfolger "Dragon Age Origins" hat der kanadische Entwickler nun seine ganz eigene Welt und ein eigenes Rollenspielsystem geschaffen, um erneut zu versuchen, Spielerherzen mit diesem Dark Fantasy Epos zu gewinnen. Nach einem kurzen Introvideo geht es an die Charaktererschaffung, bei der man zwischen drei verschiedenen Völkern (Mensch, Elf oder Zwerg), drei verschiedenen Klassen (Kämpfer, Magier oder Schurke) und dem Geschlecht wählen kann. Ungewohnt für Rollenspieler hingegen ist die Wahlmöglichkeit der Hintergrundgeschichte, die die ersten paar Stunden des Spiels einnimmt und auf die restlichen Gespräche im Spiel Auswirkungen hat. Zudem kann man auch noch Aussehen und Charakterwerte der Spielfigur nach eigenem Geschmack auswählen. Insgesamt sechs verschiedene Hintergrundgeschichten gibt es in "Dragon Age Origins" zu entdecken, die nicht nur den Hauptcharakter näher beschreiben, sondern dem Spieler gleichzeitig jeweils einen Teil der Welt näher bringen. Besonders da die Wahl der Hintergrundgeschichte nicht besonders große Auswirkungen auf den Rest der Geschichte hat (bis auf Unterhaltungstexte und Antwortmöglichkeiten), wäre es vielleicht etwas sinnvoller gewesen, den Spieler durch alle sechs Hintergrundgeschichten zu führen, um so jeden Teil der Welt ein wenig besser kennenzulernen. Auch schwankt die Qualität der Hintergrundgeschichten teilweise sehr stark, während z.B. die Geschichte des Magiers ziemlich spannend erzählt ist, langweilt die Geschichte des Menschen eher. |