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Kommentare Test: Der magische StiftMein Held mit den krummen BeinenMittwoch, 20.01.2010 | muIn "Der magische Stift" muss sich der Spieler auf die Suche nach dem Buch des Lebens machen. Oder besser gesagt: sein eigens gezeichneter Held begibt sich in bester 2D-Manier auf die Reise, um das Dorf Raposa zu retten. Hier gilt es, als Schöpfer Gegenstände und Tiere zu malen und dem Spiel so eine eigene Note zu verpassen. Ein buntes, kritzeliges Jump `n´ Run-Abenteuer wartet auf euch. Zunächst lautet die Devise: Warm malen! Der Spieler kann zu Beginn Erde, Sonne und Mond malen und sich bereits bei diesem Schöpfungsprozess austoben. Hier gibt es die Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Funktionen der Malpalette vertraut zu machen. Getreu dem Motto „Photoshop für Kinder“ gibt es eine Auswahl an Farben, Formen, Mustern und Stempeln. Der Umfang wird während des Spielens stets erweitert. Eine richtige Anleitung für den Einstieg gibt es leider nicht, aber der Zeichenmodus ist leicht verständlich und kommt ohne diese aus. Wenig später befindet man sich in dem Dorf Raposa und wird mit den knuddeligen, knuffigen Mitbewohnern konfrontiert. Das Buch der Schöpfung wurde geklaut und diverse Dinge, wie z.B. Brücken und Windräder, sind einfach verschwunden. Da die Tochter des toten Bürgermeisters leider keine Zeit zum Zeichnen hat, muss der Spieler als Schöpfer fungieren und einen Helden zaubern, bzw. malen. Es geht wieder in den Zeichen-Modus, in dem einmal mehr kreatives Denkvermögen abverlangt wird. Ob die Vorstellung auch immer so umgesetzt werden kann, ist zweifelhaft. Es kann schon anstrengend werden, einen vernünftigen Kopf mit Augen, Mund und Haaren zu malen und es bedarf etwas Übung mit der Wii-Mote, bis der Strich auch an der richtigen Stelle platziert wird. Vielleicht sollte man seine Erwartungen an den eigenen Helden einfach nicht so hoch schrauben. Aber keine Sorge: Für faule oder unfähige Künstler hält das Spiel stets Vorlagen bereit, die mit einem Klick herbeigezaubert sind. |