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Kommentare Test: Mario Kart WiiDer König des Motorsports kehrt zurückMittwoch, 14.05.2008 | dsAls "Mario Kart Wii" auf der E3 2007 erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde, war die Verwunderung groß. Einerseits hatte man bis dato noch nichts Konkretes über das Rennspiel in Erfahrung bringen können, andererseits war man von der gezeigten Vorschau wenig angetan. Man sprach gar von Grafik-Niveau des Nintendo 64. Doch wie so oft, kommt es meist anders als man denkt. Nintendo präsentiert uns jeweils 16 neue als auch 16 neu aufgelegte Retro-Kurse. Diese überzeugen durch ungewohnte Weitsicht, zahlreichen Details wie Miis im Publikum und netten Animationen. Der Regenbogen-Boulevard besticht in den verschiedensten Farben, Bowser spuckt riesengroße Feuerbälle und im Blätterwald sind neben Raupen eben auch Blätterhaufen ein Hindernis, jedoch in grafischer Güte. Die Kurse werden in altbewährter Tradition präsentiert. So setzt sich der Retro-Cup zum Beispiel aus vier Kursen vergangener Versionen zusammen. Es gibt also ein Wiedersehen mit Marios Piste vom SNES, Donkey Kong’s Bergrennen vom Nintendo 64, Bowser’s Festung vom GBA, Peach’s Schlossgarten vom Gamecube oder dem Piaza Delfino vom Nintendo DS. Beeindruckend, mit welcher Detailverliebtheit diese Kurse neu aufgelegt wurden. Doch auch die neuen Strecken reihen sich nahtlos in die lange Liste der wahnwitzigen Pisten ein. Hier werden Rennen im Einkaufszentrum, am Bauernhof, in einer Goldmine oder auf einer Schipiste bestritten. Hieß es noch von Seiten Nintendo’s, man wolle die Rennen leichter und einsteigerfreundlich machen, so darf man hier beruhigen. Überall warten Abkürzungen, kleine Helferlein, aber auch Schikanen. Manchmal ist man sogar geneigt von unfairen Attacken mittels blauen und roten Panzern zu sprechen, sobald der Fahrer lange in Führung ist. Während die Strecken überzeugen, wirken die Charaktere teils sehr minimalistisch und kantig. Nachdem man gesehen hat, was die kleine, weiße Konsole in "Super Mario Galaxy" oder "Super Smash. Brothers Brawl" leisten kann, wird man hier wohl etwas enttäuscht werden. Mehr, mehr und nochmals mehr Die neuen Strecken sind etwas weiträumiger ausgefallen. Das liegt an den vier zusätzlichen Fahrern, denn nun gieren zwölf Charaktere aus der großen, weiten Nintendo-Welt nach der Siegertrophäe. Neben den klassischen Charakteren wie Mario, Luigi, Peach und Bowser gibt es dieses Mal einige kleine Überraschungen. Überraschend, wenn nicht sogar ein wenig skurril muten die neuen Gefährten der Rennfahrer an. Neben Retroschlitten gibt es auch Kinderwägen und als Premiere Motorräder. Obwohl es diesmal derart viele Fahrzeuge gibt, unterscheiden sich diese bei näherer Betrachtung weniger als angenommen. Offroad-Fahrzeuge können zum Beispiel auf Grünflächen, welche normalerweise eklatant ausbremsen, beinahe gleich schnell weiterfahren; im Grunde heben sich jedoch die Vor- und Nachteile aller Fahrzeuge auf, so dass keine Benachteilungen auftreten können. Mehr gibt es auch für perfekte Leistungen. Beendet ihr also alle Rennen in den jeweiligen Cups als Erster und noch dazu mit ausgezeichneter Fahrleistung, winken neben drei Sternen im Rang noch freischaltbare Extras, wie neue Fahrzeuge oder Charaktere. Neu hingegen ist die Einteilung der Cups. So wird der 50cc-Cup nur mit Karts gefahren, der 100cc-Cup nur mit Bikes und der 150cc-Cup kann vier- oder zweirädrig bestritten werden. Später kann auch freigeschaltet werden, dass man in jedem Cup alle fahrbaren Untersätze verwenden darf. |