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Kommentare Test: SEGA Bass FishingPetri (Un)heil!Samstag, 10.05.2008 | dsZugegeben, die Wii-Fernbedienung lässt viel Spielraum für die verschiedensten Arten von Spielen. Die sogenannte Pointer-Funktion kann für Rollenspiele genauso wie für Shooter verwendet werden. Doch besonders beliebt ist das Steuerungsgerät für Hersteller von Sportspielen. Schon Nintendo’s Launchtitel "Wii Sports" zeigte das Potenzial und ließ uns unter anderem Tennis, Baseball und Golf spielen. Nicht lange ließen die ersten Angelspiele auf sich warten, doch aufgrund der schlechten Qualität blieben diese am Grund der Verkaufsregale versunken. Nun schickte sich Sega an, mit der bekannten "Bass Fishing"-Reihe in die oberen Wertungshöhen aufzutauchen. Ob der Köder wirksam war? "Never change a winning team..." Dieser Spruch mag für viele andere Serien gültig sein, doch hier war sich Sega wohl zu sicher. Die Arcade- und Dreamcastversion des Angelspiels mag zu seiner Zeit überzeugend gewirkt haben, doch zehn Jahre nach der letzten Version hat sich kaum etwas verändert. Die Grafik, das Interface, die Spielmodi wurden nahezu unverändert übernommen. Wo viel Wasser, da viele Effekte. Zumindest erwarten wir das von aktuellen Konsolen- und PC-Spielen. Doch hier beginnt die Enttäuschung. Kaum Spiegelungen, eine starre Oberfläche und viel Nebel beziehungsweise Trübheit darunter. An der Oberfläche sehen wir einige Bäume hier, einen Strauch da und wieder Nebel ringsum. Die Texturen sind teils matschig und nicht sehr farbintensiv. Stichwörter wie Kantenglättung und dynamische Schatteneffekte waren wohl 1998 noch Zukunftsvision, hier auch 2008 noch. Die Fische, im Detail Barsche, sehen jedoch gut modelliert aus und deren Animationen können überzeugen. Unser immer gleiche Charakter tritt zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Witterung mit Sonnenbrille und Kappe auf. Wenn wir schon nur Barsche fangen dürfen, hätten verschiedene Angler ein wenig Abwechslung gebracht. Shallow Crank, Paddelschwanz und Popper? Nein, hier darf nichts anderes vermutet werden als verschiedene Arten von Ködern. Von diesen gibt es bereits zu Beginn zahlreiche. Dabei spielen Witterung, Lautstärke ebenso eine Rolle wie das Verhalten des Köders beim Einholen und Auswerfen. Beispiel gefällig? Der Tiefenköder sinkt schnell, eignet sich also für tiefe Gewässer, macht Geräusche und ist für schönes Wetter ausgelegt, während ein klassischer Stick-Köder keine Geräusche macht und sowohl im unbeweglichen Zustand als auch beim Einholen schwimmt. Je erfolgreicher ihr im Turnier- und Arcademodus seid, desto mehr Köder können freigespielt werden. |