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Besser als billig und weniger als teuer: Das VR-highset für dein Smartphone

In der VR-Brillen-Szene gibt es neben einigen faltbaren Pappalternativen (u.a. auch Google Cardboard) zwischen 5 und 30 Euro bisher nur wenig Mittelklasse Produkte, die für mehr als einen kurzen VR-Schnupperkurs taugen. Das deutsche Startup aus München highlewelt möchte das ändern und setzt sich zwischen die billigen, unflexiblen, unkomfortablen auf der einen Seite und den hochklassigen aber unbezahlbaren Brillen auf der anderen.

highlewelt ist der Meinung, dass die Erlebnisse aus VR und AR dich high machen. Diese Erfahrung wollen sie einer möglichst breiten Zielgruppe geben, ohne sich dabei auf billige Materialien zu beschränken. In Zusammenarbeit mit einem großen asiatischen Produzenten von VR-Brillen stellen sie deshalb nun ein Headset vor, bei dem vor allem die Solidität und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis im Vordergrund stehen.

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Stabiler Sitz und ordentliches, funktionierendes Design zeichnen das VR Headset aus.

Das VR-highset erzählt schon beim Auspacken: „Ich biete mehr als ein Pappkarton.“ Zwar ist auch dieses Headset nur aus Plastik gearbeitet, macht aber bei vielen flexiblen Teilen trotzdem einen stabilen Eindruck und besticht mit hochwertiger Optik. In der Packung ist außerdem ein Mikrofaser-Reinigungstuch für die Kunststofflinsen beigelegt.

Eine Schaumpolsterung umschließt das Gesicht und der Kopfgurt sitzt bequem. Einzig die Nase ist ungepolstert und stößt sich am harten Plastik. Zum Glück hat highlewelt hier aber ein Tütchen mit Klebepolstern beigelegt, mit denen wir unser VR-Headset über den Nasenflügen ganz personalisiert ausdämmen können.

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Um das Headset an unsere Kopf- und Augenmaße anzupassen, dienen uns drei verschiedene Feinjustierungsmöglichkeiten: Wir können den Abstand der Linsen zu den Augen anpassen, wir können den Abstand der Linsen zueinander anpassen und außerdem noch jede Linse für sich selbst konfigurieren. Damit ist das VR-highset auch für Brillenträger geeignet.

Das Smartphone liegt sicher in der dafür vorgesehenen Einrichtung und auch bei schnellen Drehbewegungen des Kopfes rührt es sich nicht von der Stelle. Unterstützt wird sowohl VR, also die komplette Abschottung in eine virtuellen Realität, als auch AR (die erweiterte Realität). Für letztere kann die Frontblende mit zwei einfachen Handgriffen entfernt und so die Kamera des Smartphones freigelegt werden.

Die Stereo-VR-Erfahrung macht sich mit dem Headset sehr gut, vor allem da man nicht durch scharfe Pappränder oder lose Teile gestört wird. Nachdem sich das Headset um den Kopf geschmiegt hat, kann man es auch bald in den Hintergrund blenden und unbeeinträchtigt die VR-Inhalte genießen.

Das VR-highset ist für 59,90 Euro in schwarzer oder weißer Edition erhältlich. Es ist super easy-einstellbar, verspricht Stabilität und gibt sich mit den zusätzlichen Nasenpolstern auch sehr bequem. Unterstützt werden Smartphones von 4 bis 6 Zoll Displaygröße.

Fazit

highlewelt füllt die Lücke und stellt ein Mittelklasse-Produkt für alle vor, die nicht nur mal kurz an VR schnuppern, sondern wirklich eintauchen wollen! Lediglich ihren Preis/Leistungs-Anspruch könnten die Entwickler besser erfüllen, da sie mit 59,90 Euro wohl noch ein wenig über den Ansprüchen der angepeilten Zielgruppe liegen.

Weitere Infos und Kaufmöglichkeiten findet ihr auf der offiziellen Herstellerseite: http://www.highlewelt.com

Update Nasenpads: Die Pads mit denen wir unsere Nase ausgepolstert haben, sind nicht dafür gedacht, mit ihnen die Nase auszupolstern. Da jedes Smartphone seine Tasten an anderen Stellen hat, kann der Nutzer die vorhandenen Pads im VR-highset entfernen und an den passenden Stellen wieder einkleben.

Update highlsam-App: 

Für den ersten Kopfsprung in die Virtual-Reality, gibt es nun die kostenlose highlsam – App im iTunes AppStore. Die App versetzt euch in Szenen, die beim Entspannen und Runterkommen helfen. Zen-Garten, Grotte, Neujahrsfeuerwerk oder das Tauchen mit Orcas – wer noch nicht wusste, welche App seine erste VR-App sein sollte: highlewelt macht mit highlsam einen Anfang. Die App kann neben dem 3D Modus für das VR highboard oder das Google cardboard auch im 2D Modus benutzt werden. – Mit den richtigen Kopfhörern taucht man hier tatsächlich ab!

 

Positiv

  • Headset ist belastbar und stabil
  • Hoher Tragekomfort
  • Drei mögliche Feinjustierungen
  • Smartphone sitzt sicher
  • Verschiedene Displaygrößen unterstützt

Negativ

  • Relativ hoher Preis
  • Nasenpolster mit Beilage selbst anbringen
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