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Bloxitivity im Test – Blockrezept sucht Puzzlefreunde

Aber ob Bloxivity Freunde findet? Vielleicht ist Bloxivity ja der Außenseiter, auf den Ihr Puzzlefreunde gewartet habt? Die Antwort und warum Ihr bei dem Spiel von 55 Revolver vor dem Zugreifen besser Zwei Mal nachdenken solltet, erfahrt Ihr im Test

Erfolg mit Blöcken?

bloxivity (5)

In Bloxitivity geht es darum, verschiedene Blöcke auf die jeweiligen, farblich passenden, Felder zu schieben. Gelingt euch dies mit allen farblich markierten kubischen Spielelementen, könnt Ihr euch als Sieger des Levels Feiern und werdet mit einer Errungenschaft belohnt. Das Schema zieht sich durch alle 29 Level. Hier und da kommen ein paar Neuerungen hinzu aber das große Spielprinzip verändert sich nie. Bloxitiviy wirft einem im Verlauf des Spiels beispielsweise pyramidenförmige Gegner in den Weg, welche aber für den Spieler keine Herausforderung darstellen, da er sie mit einem Linksklick bequem vom Spielfeld fegen kann.

Neben den wirklich eintönigen Welten bietet das Spiel leider auch nur 2 mögliche Kameraperspektiven. Zum einen die 3rd Person Ansicht und zum anderen eine Vogelperspektive. In Leveln in denen es etwas dunkler ist, sieht man aus der Sicht von oben leider nur wenig. Die Lösung: Die Monitorhelligkeit umstellen. Ein weiteres Problem stellt die Farbwahl der Blöcke dar. Anstatt sich auf unterschiedliche Farben zu konzentrieren, werden einem gelbe und grüne Blöcke vor die Nase gesetzt, welche sich farblich kaum unterscheiden. Ob mich das nun mit Absicht verwirren soll oder eine Fehlentscheidung im Design war, sei dahingestellt – es nervt. Außerdem kann es in der Vogelperspektive dazu kommen, dass das Spiel nur noch mit 25 FPS oder niedriger läuft.

Es ist schädlich nur Siege und keine Niederlagen zu kennen.

bloxivity (8)

Die Steuerung aus der 3rd Person funktioniert leider nicht so gut. Zwar sind die Bewegungsabläufe und die Reaktionszeit sehr gut, aber es fehlt einem ganz klar die Übersicht über das Spielfeld. Zwar ist es möglich einen Perspektivenwechsel durchzuführen, aber wie bereits erwähnt, hat die Ansicht von oben in späteren (bzw. größeren) Leveln einen Performance-Einbruch zu verbuchen.

Zugute halten muss man dem Spiel den eingebauten Level Editor, sowie den Workshop support. Für die Menschen, die auf dieses Spiel abfahren, gibt es also genug Möglichkeiten sich auszutoben. Der Map Builder ist sehr simpel gestaltet und auf den ersten Blick komplett verständlich. Bereits nach wenigen Minuten kann man ein Level bauen, welches den eigenen Vorlieben entspricht. Das ganz dann im Workshop zu teilen ist ebenfalls kinderleicht. Wer nicht kreativ sein möchte, sondern eher die Level anderer Spielen will, kann sich die Level direkt aus Steam mit einem Klick herunterladen.

Fazit – Hart aber Fair

Bloxitivity ist das erste Spiel von 55 Revolver und man muss klar sagen, dass hier kein Kassenschlager vorliegt. Die, wie ich finde, irritierende 3rd Person Steuerung kombiniert mit dem Lag der Vogelperspektive lassen das Spiel so blockig und unsanft erscheinen, wie die Würfel die im Spiel vorzufinden sind. Ein weiterer Kritikpunkt ist das eintönige Leveldesign, welches mich bereits im Dritten anfing zu langweilen. Gepaart mit (sinnlosen) Gegnern, die keine Herausforderung bieten, hätte ich mir gewünscht, dass mehr Entwicklungszeit in eine besser funktionierende Benutzerführung gesteckt worden wäre. Anstatt dessen bekommt man eine Unzahl an „lustigen“ Achievements vorgesetzt, kein guter Tausch und fraglich, warum man so viel Energie in diese Richtung investiert hat. Zum Abschluss soll jedoch auch noch einer der wenigen positiven Aspekte hervorgehoben werden: Gefallen hat mir der Level Editor und die Möglichkeit seine Kreationen im Workshop zu veröffentlichen.

Genrefans können mal einen Blick auf Bloxitivity werfen, zu mal der Titel für recht schmale 11,99 EUR auf Steam käuflich zu erwerben ist. Alle anderen – besser nicht.

Positiv

  • Level Editor
  • Workshop Support

Negativ

  • Schlechtes Spielgefühl
  • Performance bricht ein
  • Eintöniges Leveldesign
  • Kein Ohrenschmaus
6

Mit 28 Jahren schon so einige Male die Welt gerettet. Liebt Games aller Art. Steht auf gute Musik. Lebt in der ältesten Stadt Deutschlands. Katzenfanatiker ohne Katze. Sieht Essen als Hobby an. Seit 2015 begleitet er Gamers.de als Redakteur.

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