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Cooking Mama Sweet Shop im Test – An die Tülle, fertig, Los

Im neuesten Teil von Cooking Mama auf dem Nintendo 3DS wird ausnahmsweise nicht gekocht, sondern, wie der Name bereits vermuten lässt, gebacken. Allerlei Süßkram steht diesmal auf dem Speiseplan, von Karamelläpfeln über Pfannkuchen bis hin zu aufwendig Verzierten Fruchttorten.

Ohne große Einführungen und Umschweife kann es dann auch schon losgehen. Nachdem wir uns ein Gericht ausgesucht haben, welches wir gerne backen oder kochen möchten, stehen wir einer Reihe an Minispielen entgegen. Mit dem Stylus fügen wir einfache Bewegungsabfolgen aus und schlagen so virtuelle Eier, rühren Teig und lassen Butter schmelzen, alles unter dem wachsamen Auge von Mama. Etwas vorsichtig müssen wir dabei trotzdem sein, denn wenn wir eine Aktion zu schnell, zum falschen Zeitpunkt oder zu heftig ausführen, misslingt der Arbeitsschritt und muss noch einmal wiederholt werden. Auch die Zeit für einen Arbeitsschritt kann ablaufen, was allerdings nur in extrem seltenen Fällen vorkommt.

Für jeden einzelnen Arbeitsschritt bekommen wir Medaillen; bronzene, silberne oder goldene, die am Ende eine zusammenhängende Wertung ergeben. Meist ist es nicht sehr schwer, die volle Punktzahl zu erreichen, sollte uns aber doch mal eine Goldmedaille durch die Lappen gehen, können wir das Gebäckstück jederzeit noch einmal zubereiten.

Die eigene Backstube

Unsere Meisterwerke können wir nach der Fertigstellung in unserem eigenen Laden aufstellen, in dem wir auch selbst vorbeischauen können. Befinden wir uns im Laden, werden schon bald Kunden kommen, die unsere Gebäckstücke kaufen wollen. Durch ein kurzes Antippen des Käufers geben wir ihm sein Wunschessen mit auf den Weg. Das im Laden verdiente Geld können wir wiederum für Ladendeko, neue Tapeten, Böden oder Präsentiertische ausgeben. Auch Mama kann von uns mit neuen Kopftüchern und Schürzen eingekleidet werden, und auch die Küche kann nach Gutdünken verändert werden.

Mama kochen helfen

Cooking Mama – Sweet Shop ist ganz klar auf eine sehr junge Zielgruppe ausgerichtet. Gesteuert wird ausschließlich über den Stylus, mehr wie tippen, drehen und ziehen ist aber auch nicht drin. Hinzu kommt eine manchmal doch eher ungenaue Steuerung.

Es gibt nicht sehr viel zu entdecken und kann für ältere Kinder daher schnell mal langweilig werden. Die 60 freischaltbaren Rezepte mit rund 160 verschiedenen Minispielen sind auch relativ schnell abgearbeitet. Viel Story oder überhaupt eine Hintergrundgeschichte gibt es bei Cooking Mama – Sweet Shop ebenfalls nicht, da es sich bei diesem Spiel um eine reine Back- und Kochsimulation handelt. Auch grafisch sieht das ganze manchmal nicht 100% appetitlich aus. Soundtechnisch sind weder Desaster, noch große Hits dabei.

Fazit

Cooking Mama – Sweet Shop ist eine nette kleine Backsimulation für zwischendurch, allerdings hauptsächlich für die jüngsten Spieler. Es gibt leider nur sehr wenig zu entdecken und das Backen gestaltet sich als nicht sehr anspruchsvoll oder abwechslungsreich. Viele der Minispiele wiederholen sich öfters, da man beim Backen gezwungenermaßen nun mal fast immer den Ofen und das Rührgerät braucht. Der Titel macht weder grafisch noch auditiv große Sprünge und bewegt sich durch den knapp bemessenen Inhalt und die schon sehr eingegrenzte Zielgruppe leider eher im unteren Mittelfeld der aktuellen Spieletitel. Allerdings muss ich zugeben, dass Cooking Mama – Sweet Shop wirklich Lust macht, wieder selbst mal einen Kuchen zu backen. So ganz in echt.

Positiv

  • Süßspeisen aus aller Welt vertreten
  • Individualisierungsmöglichkeiten
  • Knuffige Mama

Negativ

  • Wenig Spielinhalt
  • Wenig Gameplay
  • Teils matschige Texturen
  • Relativ niedriger Schwierigkeitsgrad
  • Teils ungenaue Steuerung
6

Von
Am N64 aufgewachsen. Seit jeher fasziniert von Mangas, Animes und Japano-Rollenspielen. Zockt bevorzugt auf Handheld und Playstation, ist aber auch anderen Konsolen und dem PC nicht abgeneigt. Seit 2015 Intermediadesignstudentin in Trier und Spieleredakteurin bei Gamers.de

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