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Deliver Us The Moon – Willkommen in der Einsamkeit

Durch einen Tipp sind wir auf KeokeN Interactive aufmerksam geworden. Die Niederländer haben durch die Präsentation von Deliver Us The Moon, einem Survival-Game im Weltraum, bereits auf der Gamescom Aufsehen erregt. Wir hatten die Ehre uns die Pre-Alpha anzuschauen und durften einige eigene Einblicke sammeln.

Gamers an Groundcontrol.

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Willkommen auf dem Mond.

Gehüllt in einen Raumanzug starten wir in Kasachstan. Die 360-Grad-Ansicht offenbart den Weg zur Abschussrampe. Einige Sekunden auf der Aufzugsplattform geben uns die Möglichkeit in das verspiegelte Visier zu blicken. Angst, Freude, Hilflosigkeit oder Euphorie? Wir betreten die Rakete, betätigen Schalter und Systeme und erleben den Start mit. Alles wackelt, außen wird es dunkel und wir leiten mit einigen Knöpfen die nächste Phase des Flugs ein. Nach der Landung finden wir uns in der Raumstation auf dem Mond – alleine. Die Korridore wirken beklemmend, lediglich die Taschenlampe spendet ein wenig Licht und natürlich geht uns langsam der Sauerstoff aus. Alles erinnert an großartige Stunden mit Dead Space. Wir finden den Weg zur Schleuse und beseitigen zumindest das Sauerstoffproblem.

Endlich Licht.

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Hier reaktiviert Ihr euren treuen Begleiter.

Mit einem kleinen „Rätsel“ schalten wir den Strom wieder ein und haben endlich Licht – beruhigend. Durch die Lösung der nächsten richtigen Handlungsabfolge erhalten wir zunächst eine Kanone, mit der wir verschlossene Türen öffnen können, doch damit nicht genug. Wir nutzen die gewonnene Energie in Form einer handlichen Wumme und reaktivieren eine Drohne, diese steht uns ab sofort zur Seite. Einige Gänge weiter endet die Demo mit einem grandiosen Blick auf Mondkrater, umwoben von unendlicher Schwärze.

Was kommt noch?

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Wir dürfen gespannt sein, was noch alles kommt.

An dieser Stelle hätte ich gerne weitergespielt, doch die Hintergrundidee der Entwickler geht schon nach den ersten Eindrücken voll auf. Das niederländische Entwicklerteam hat sich zum Ziel gesetzt, ein denkwürdiges Spielerlebnis zu kreieren, in einer Spielwelt, die nur so vor Einsamkeit und Leere strotzt. Der kleine Roboter bietet den einzigen Kontakt, hilft euch und wird ein Freund. Die Ressourcen sind knapp, die Aufgaben schwer, haltet ihr Stand? Nicht zuletzt durch die Unreal 4 Engine und das gelungene Design wird die Atmosphäre lebendig an einem sonst toten Ort, sondern auch durch die passende musikalische Untermalung. Außerdem sollen VR-Systeme unterstützt werden und wenn ich mir die Bilder ansehe und an die Oculus denke will ich mich sofort in das Abenteuer stürzen und meiner Explorationgier nachgeben. Insgesamt habe ich Lust auf mehr und hoffe auf einen baldigen Release.

War schon immer ein Zocker - vorangig PC-Kid. Spielte mit Leib und Seele CS 1.6, semiprofessionell. Heute kein Spiel mehr exzessiv. Hat Psychologie studiert, analysiert alles und jeden und ist seit 2015 bei gamers.de