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Diablo 3: Rise of the Necromancer (DLC)

Er ist wieder da! Knapp 17 Jahre nach seinem Auftritt in Diablo 2 feiert der Totenbeschwörer sein Comeback in Diablo 3. Aufgrund seiner abwechslungsreichen und einzigartigen Spielweise zählte diese Klasse für viele Spieler zu den Favoriten damals. Umso länger waren die Gesichter als bekannt wurde, dass der Totenbeschwörer vom Start weg kein Charakter bei Diablo 3 sein würde.

5 Jahre hat es gedauert und jetzt ist er da. Ob das Geld hier gut investiert ist, lest ihr im folgenden Test.

Was gibt’s Neues in Sanktuario?

Zeitglich mit dem Necromancer DLC hat Blizzard Patch 2.6.0 veröffentlicht, welcher einige Neuerungen mit sich bringt von denen alle Spieler profitieren. So gibt es u.a. 2 neue Gebiete, neue Kopfgelder und Herausforderungsportale, die wöchentlich neue Herausforderungen bieten.

Für die Freischaltung des Totenbeschwörers werden 14,99 Euro fällig, dafür bekommt der Spieler neben der neuen Klasse zwei neue Truhenfächer, einen Charakterplatz und ein paar kosmetische Gegenstände. Auch neue einleitende Videosequenzen und klassenspezifische Setteile haben es ins Spiel geschafft.

Über Leichen gehen…

Wie spielt sich nun der Totenbeschwörer? Extrem vielseitig und sehr dynamisch. Und dabei umgibt einen immer ein schön morbider Charme, wie man es von der Klasse auch erwartet.

Egal ob man lieber aus der Distanz angreift, einem der Nahkampf lieber ist oder man gerne eine Mischung aus beidem spielt: alle Richtungen sind prinzipiell möglich und gut spielbar. Dine „neue alte“ Klasse kommt relativ schnell auf Touren und spielt sich schon in den ersten Stunden sehr dynamisch und schnell.

Eine der ersten Fähigkeiten lässt uns z.B. Überreste von Gegnern explodieren, womit wir quasi schnell über Leichen gehen. Bis Level 70 schalten sich nach und nach jede Menge interessante Fähigkeiten und Fertigkeiten frei, wie gewohnt gibt es aktive und passive Fertigkeiten. Je nach Geschmack können wir auf Unterstützung von Skeletten, Golems und anderen Begleitern setzen.

Mit Blut wird nicht gegeizt…

Essenz ist essentiell

Für den Einsatz von Fähigkeiten muss der Totenbeschwörer auf die Ressource „Essenz“ zurückgreifen (analog wie etwa der Magier auf Mana). Diese spielt eine enorm wichtige Rolle und sollte im Auge behalten werden. Denn ohne Essenz ist diese Klasse nur ein laues Lüftchen auf dem Schlachtfeld.

Intelligenz ist übrigens das Hauptattribut, das sollte beim Anlegen von Ausrüstung, beim Verzaubern, beim Sockeln von Edelsteinen etc. beachtet werden. Aber auch hier gilt es natürlich die richtige Mischung zu finden.

Wir gehen über Leichen…

Fazit

Zugegeben: der Preis von fast 15 Euro ist kein Schnäppchen und das was man bekommt, mag quantitativ mager aussehen. Ich habe bereits wieder viele Stunden mit dem Totenbeschwörer in Sanktuario verbracht und habe einfach riesigen Spaß daran eine neue Klasse durch die Level zu peitschen. Das Spielgefühl ist klasse, weil unheimlich dynamisch und vielseitig, so dass ich immer mal wieder andere Richtungen probieren kann.

Wie lange diese Euphorie anhält mag ich aktuell nicht einschätzen, es ist halt dann doch „nur“ eine weitere Klasse und kein neuer Akt. Auch wenn Blizzard das Spiel vorbildlich unterstützt und immer wieder neue Sachen für alle Spieler liefert (neue Gebiete, Seasons für Konsole etc.), hat das Spiel seinen Zenit schon länger überschritten.

Die Jagd nach der perfekten Ausrüstung verliert zwar in seinen Grundzügen nicht an Faszination, aber das Drumherum macht es einem eben auch nicht einfach(er). Man spielt zum x-ten Mal die Kopfgelder oder die Rifts und kennt quasi alle Gebiete und Gegner in- und auswendig.

Das soll jetzt hier bei der Bewertung auch keine Rolle spielen, aber so langsam wäre ein neuer Akt fällig bzw. Klarheit was einen evtl. Nachfolger angeht. Blizzard, die Meute wartet auf neues Futter!

Positiv

  • Vielseitig und dynamisch spielbar
  • Neue Gegenstände
  • Interessante Fähigkeiten und Fertigkeiten

Negativ

  • Preislich grenzwertig
  • Zusätzliche Truhenfächer nur auf dem PC
8

Angefangen hat alles mit einer Tele Fever Konsole von Tchibo (!) im Jahr 1986 und dem Spiel Hobo (kennt wohl keiner). Direkt infiziert. Seitdem auf allen Plattformen unterwegs, egal ob Atari, Sega, Nintendo, Sony, Microsoft, Commodore, PC oder Exoten. Auch wenn ich heute sehr viel weniger Zeit für das Hobby habe: die Faszination ist ungebrochen.

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