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For Honor – Wenn sich Axt, Schwert und Katana kreuzen

Von Christian Lange am 19. Februar 2016

For Honor war, für die Meisten, eine Überraschung, als es auf der E3 2015 angekündigt wurde. Damals wurde ein Trailer und etwas Gameplay gezeigt, bis dato hat sich aber einiges getan. Wir wollen euch, in einem kleinen Preview, auf den kommenden Release dieses Jahr einstimmen.

In die Vergangenheit blicken um in die Zukunft zu sehen

For Honor 4

Man sollte sich ab und zu eine Übersicht über den Verlauf der Schlacht schaffen

Wir erinnern uns zurück. Im Jahr 2015 wurde auf der E3 von Ubisoft eine Pressekonferenz abgeliefert, die man so schnell nicht vergisst. Zwischen vielen Toptiteln und Neuankündigungen befand sich auch das Actionspiel For Honor. Der erste Trailer zeigte direkt das Potenzial und die Liebe die hinter dem Projekt steckt. Der Creative Director Jason Vandenbergue, unter Anderem bekannt durch seine Mitarbeit als Narrative Director bei Far Cry 3, präsentierte das Game voller Selbstbewusstsein und man wusste direkt: Jetzt kommt etwas, das nur gut sein kann.

In dem Trailer war zu sehen wie sich Samurais, Wikinger und Ritter in heißen Schwert- und Axtkämpfen bis aufs Blut an die Gurgel gehen. Direkt darauf folgten die ersten Gameplay Szenen in denen sich die Ritter in einer Belagerung gegen die Samurai beweisen müssen. Nach der Ladezeit geht das taktische Gemetzel direkt los. 

„Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift“ – Sun Tzu

For Honor 1

Sieg oder Niederlage? Euer Können entscheidet alles.

In den Mehrspieler Partien tretet Ihr zu viert gegen ein anderes Team, welches ebenfalls aus vier Leuten besteht, an. Ziel ist es, ähnlich wie in Battlefield, Kontrollpunkte einzunehmen und diese zu halten. Die Differenz der gehaltenen Ziele bekommt Ihr auf euer Konto zugeschrieben. Das Team, welches als erstes 1000 Punkte erreicht, bekommt die Chance den Gegner zu besiegen, denn diese befinden sich nun im Nachteil. Es ist möglich sich von der misslichen Lage zu erholen, jedoch gibt es während dieser Zeit keine Respawns für das verlierende Team. Sobald alle Kämpfer eines Teams während des Rückschlags gefallen sind, ist das Spiel vorbei. Für gewöhnlich gibt es drei einnehmbare Punkte auf der Karte. Ihr werdet direkt am Anfang vor die Wahl gestellt das Missionsziel einzunehmen, welches euch am nächsten ist, oder Ihr nehmt die zentrale Kontrollzone, wo sich NPC Soldaten bereits eine erbitterte Schlacht liefern. Falls Ihr euch für die goldene Mitte entscheidet, solltet Ihr eure befreundeten Krieger unterstützen, denn wer mehr NPCs auf dem Feld hat, hat natürlich einen Vorteil. Da das gegnerische Team alles daran setzen wird euch die Tour zu vermiesen, kommt es unweigerlich zu einem Duell. Diese laufen nicht immer ganz fair ab und man sollte sich nicht wundern, wenn man eine Axt in den Rücken bekommt. Für manche zählt eben nur der Sieg. Sobald Ihr genug Feinde mit kaltem Stahl durchbohrt habt, dürft Ihr eure Fähigkeiten steigern – jedoch nur für das jeweilige Match.

Schnelle Reflexe und Ausdauer solltet Ihr in das Kampfgetümmel von For Honor mitbringen. Das Kampfsystem ist sehr actionlastig und die Ausrichtung eures Schwertes (links, rechts, oben) bestimmt eure Schlag- und Blockrichtung. Wollt Ihr einen Treffer landen, müsst Ihr in den ungeschützten Bereich eures Gegners schlagen. Das Ganze spielt sich in der 3rd Person View ab, indem Ihr eurem Charakter über die Schulter schaut. Ein gut gezielter Hieb kann unter Umständen ausreichen, um euren Feind schnell zu erledigen. Das funktioniert aber auch andersrum, eure Deckung solltet ihr daher niemals vernachlässigen.

Nicht nur optisch unterscheiden sich die Kämpfer der verschiedenen Völker, auch der Kampfstil ist der jeweiligen Kultur nachempfunden. Die Samurai müssen beispielsweise zusätzlich zur Richtung auch noch im richtigen Moment blocken, können dafür aber auch besser austeilen als die Ritter.

Es ist nur eine Niederlage, wenn man nichts dabei lernt.

For Honor 2

Im taktischen Rückzug liegt keine Schande!

Auf der Gamescom gab‘ es dann für uns das erste offizielle Vergnügen mit For Honor. Die Performance des Spiels war bereits in dieser frühen Testversion tadellos und wir mussten uns, unter Anweisung, einem anderen Team stellen. Die unausweichliche Niederlage war schnell da und uns blieb nur die Ehre den Gewinnern die Hand zu schütteln. Spaß gemacht hat es aber trotzdem. Einige Monate nach der Gamescom gingen die ersten Alpha Phasen in die Startlöcher. Den Berichten zufolge ein Erfolg. Es soll, vor allem nach den Tests, gezielt nach Feedback gefragt worden sein, wie man das Spiel verbessern könnte. Die Entwickler stehen also im Dialog. Von Abstürzen und Performance Problemen gab es, nach unseren Informationen, kaum eine Spur.

Kürzlich verlautete Ubisoft, dass For Honor sich auch eher an Hardcore Gamer richten soll, da das Spiel eine Steile Lernkurve hat.

For Honor kommt mit einer Einzelspieler-Kampagne zu der demnächst mehr Informationen erscheinen sollen. 

Der Action Titel soll noch dieses Jahr für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheinen und fordert Euch heraus für eure Ehre zu kämpfen!