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FTL: Faster Than Light – Space Lord Mother Mother!

Von Wolfgang Becker am 14. April 2014

Als ich Faster Than Light zum ersten mal am PC spielte, dachte ich sofort: Das Spiel ist wie gemacht für Tablets. Und siehe da, zwei Jahre später ist es nun endlich soweit.

 

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Das Grundspiel hat sich auf dem Tablet nicht verändert. Noch immer ist Faster Than Light ein Echtzeitstrategiespiel, bei dem es darum geht, so lange wie möglich zu überleben. Während ihr ein Raumschiff samt Crew verwaltet, springt ihr von Sektor zu Sektor und versucht dabei, euer Schiff und eurer Team so gut es geht zu erweitern und zu verbessern. Zwischenzeitlich warten kleine Nebenaufgaben auf euch, bei denen ihr die Chance habt, für weitere Spiele neue Schiffe oder Skins freizuschalten.

 

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Mit dem kostenlosen Update „Advanced Edition“, kamen viele Neuerungen für das Grundspiel, wie neue Rassen, Schiffe, Gegner und Waffen, die auch für erfahrene Spieler eine Herausforderung darstellen. So können die Lanius dafür sorgen, dass einzelne Räume an Sauerstoff verlieren. Ein Klonlabor sorgt dafür, dass einzelne Mitglieder nach deren Ableben, nicht wie vorher für immer dahin sind, sondern gegen einen kleinen Aufpreis einfach kopiert werden. Zusätzlich gibt es noch Möglichkeiten, feindliche Schiffe durch Hacken und die gegnerische Crew per Gedankenkontrolle zu steuern. Trotz dieser ganzen Neuerungen, bleibt das eigentliche Sahnestückchen des Updates jedoch die Version für das iPad.

 

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Das Besondere an der iPad-Version liegt darin, dass sich FTL direkt wie ein eigens für ein Tablet entwickeltes Spiel anfühlt. Die Touchsteuerung ist präzise, direkt und ermöglicht sogar ein besseres Management als die PC-Version. Wer einmal an der iOS-Version dransaß, will nie wieder zurück zur, auf einmal träge wirkenden, Maus-Steuerung. Ebenfalls kann das Spiel jederzeit pausiert werden, damit auch jede Entscheidung gut überlegt werden kann. Denn darum geht es letztendlich bei Faster Than Light.

 

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Das Spiel benötigt mindestens ein iPad2, auf dem es aber auch flüssig läuft. Wie auch schon bei der PC-Version, kann das Spiel durch eine stimmige Atmosphäre überzeugen. Das wird einerseits durch die charmanten Grafiken und auf der anderen Seite durch den tollen Soundtrack erzeugt.

 

Fazit

Eigentlich bin ich Portierungen gegenüber immer Skeptisch. Selten gelingt die Konvertierung auf ein neues System und fühlt sich meistens mehr gewollt als gekonnt an. Bei Faster Than Light ist dies aber komplett anders und geht sogar in die umgekehrte Richtung, so das man das Gefühl hat, die PC-Version wäre die Portierung der Tablet-Version. Wer FTL einmal auf dem iPad gespielt hat, will nicht mehr zurück.

 

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