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iKlips im Test: Doppelseitiger USB-Stick löst Apples Probleme!

Wir testen den speichererweiternden iKlips, den Gewinner des Red Dot Design Award 2015, für den problemlosen Datentransfer zwischen Computer und Apple-Gerät:

Sorry, dir steckt da was in deinem iPhone!

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Mehr Platz und Flexibilität dank dem 16 GB iKlips

Apple hat Design-Problemchen. Sie sind gewollt, sie spielen dem Konzern viel Geld in die Taschen und sie sind bei allen Apple-Geräten universal: Es mangelt an Kompatibilität, Datentransfer und die Möglichkeit zur Speichererweiterung – oftmals „zu Gunsten der Nutzerfreundlichkeit“. Für die wenigsten Transfers ist es möglich, Dateien direkt vom Computer auf das Apple-Gerät oder anders herum zu ziehen. Diese „Design-Lücken“ können von Adam Elements mit ihrem iKlips erfolgreich geschlossen werden. Dieser „bessere USB-Stick“ hat neben seinem USB-Anschluss auf der gegenüberliegenden Seite eine Lightning-Schnittstelle, die in die neueren Generationen der Apple-Geräte passt.

Konkret kann so das Video vom Computer in einer Vielzahl Dateiformaten auf den Stick gezogen, der Stick anschließend mit dem Apple-Gerät verbunden und dort mit der iKlips-App das Video abgespielt werden. Vorbei sind die elenden Fummeleien und Konvertierungen in iTunes! iKlips eignet sich also für den Datentransfer. Für eine Synchronisierung oder die etwaige Verbindung von Computer und Apple-Gerät über beide Anschlüsse zugleich ist iKlips, der Red Dot Design Award 2015 Gewinner, jedoch nicht konzipiert.

iKlips sieht dabei auch wirklich aus wie ein Red Dot Design Award Gewinner. Der metallerne, daumengroße USB-Stick wirkt stylisch und an den Enden stecken jeweils zwei Gummi-Kappen: Eine über dem USB- und die andere über dem Lightning-Anschluss. Das Gummi bildet einen regen haptischen Kontrast zum leicht angerauten Metallkörper. Die Kappe über dem Lightning-Anschluss ist wesentlich kleiner als die über dem USB-Anschluss, was die beiden sehr gut auseinander hält. Auf der Rückseite ist ein silberner Ansteck-Klipper angebracht, um iKlips etwa an Jacke, Hemd oder Hose zu befestigen. Auch wenn wir für diese Verwendung nicht weiter den Bedarf sehen, wirkt der Klipper sehr fest und verrutscht keinen Zentimeter. Insgesamt wirkt iKlips wie ein hochwertig verarbeiteter USB-Stick, der seine Überraschung unter der zweiten, kleinen Kappe trägt. Im Paket enthalten sind außerdem noch die Betriebs-Anleitung und ein schick-sanfter Aufbewahrungsbeutel.

Herzstück für die Verbindung zu unserem Apple-Gerät ist die begleitende iKlips-App, die kostenlos im App-Store verfügbar ist. Hier wird mindestens iOS Version 8 benötigt. Generell können wir alle Dateitypen auf den Stick ziehen und mit der iKlips-App verwalten. Mit der App selbst können wir Filme und Musik abspielen. Unterstützt werden mp3, wav, mp4, mov und außerdem pdf, txt, doc, docx, xls, xlsx, ppt, pptx, jpg, png, tiff, gif, bmp. Für die Videodateien ist damit komplettes Full-HD-Streaming möglich. Die Datenübertragung geschieht mit USB3.0, ist aber auch USB2.0 abwärtskompatibel.

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Der iKlips im Schnitt – das steckt alles an Technik drin!

Der Dienst funktioniert komplett offline. Es besteht keinerlei Internetverbindung. Wir können sogar mit Hilfe der iKlips-App Fotos schießen, die direkt auf dem Stick gespeichert werden, ohne „Spuren“ auf dem Apple-Gerät zu hinterlassen. Weiterhin lassen sich Fotos vom Apple-Gerät genauso wie Videos und Kontakte direkt auf iKlips als Backup sichern.

Der Stick ist im Fat32-Format formatiert, was die maximale Dateigröße auf 4GB beschränkt. iKlips kann manuell aber auch auf NTFS oder exFAT formatiert werden, wo auch Dateigrößen über 4GB möglich sind. Damit ist aber nicht sichergestellt, ob das jeweilige Apple-Gerät auch mit diesem nicht-nativen Dateiformat umgehen kann. Das iPad4 kommt mit über 4GB großen Dateien im exFAT beispielsweise nicht klar, während das iPhone 5s keine Probleme bereitet.

Leider ist der Lightning-Anschluss sehr kurz (eher ein Lightning-Stummel). Er ist also nicht mit allen Hüllen kompatibel, insbesondere wenn mit der Hülle viel Raum um den Geräte-Anschluss verloren geht.

Fazit

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Die aktuellen Varianten im Überblick, für jeden Geschmack und Geldbeutel eine Option.

iKlips baut eine Brücke, die dabei hilft, Apple-Geräte wesentlich nutzbarer zu machen – schade nur, dass dafür extra Hardware notwendig sein muss. Als Multitalent vereinfacht iKlips den Datentransfer, erweitert den Speicher und gibt eine Organisation-App hinzu. Lediglich diese könnte noch etwas umfangreicher gestaltet sein.

Der kleine Helfer hat seinen Preis: In den Varianten 16GB, 32GB, 64GB, 128GB oder 256GB lässt er sich 48€ (16GB) bis satte 399€ (256GB) kosten! Zumindest der kleinsten Variante kann man noch ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis im Sinne des schnellen, unkomplizierten Datentransfers zusprechen.

Positiv

  • Schickes Design & Tragebeutel
  • Fixes USB 3.0
  • Einfache Handhabung
  • Fundamentales Problem gelöst
  • Speichererweiterung

Negativ

  • Hoher Preis
  • Nötige App nicht allzu umfangreich
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