Kingdom Come: Deliverance – Keine Drachen, aber jede Menge Potenzial

Kingdom Come: Deliverance – Keine Drachen, aber jede Menge Potenzial

Die Indie-Entwickler, der Warhorse Studios, aus Tschechien waren natürlich ebenfalls auf der Gamescom vertreten, um Kingdom Come: Deliverance zu präsentieren. Der Entwickler zeigte unter anderem die neuen Tageszyklen der NPCs, sowie die komplexen Interaktionen zwischen den Fraktionen. Das auf Realismus getrimmte Mittelalter-Rollenspiel macht, vor allem optisch, schon jetzt einen sehr guten Eindruck.

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Die neuste Version des Spiels, die Gamescom-Beta bringt auch vom Gameplay eine Reihe Verbesserungen. So gibt es nun brandneue Waffen wie Dolche und Hellebarden, die das realistische Kampfsystem bereichern. Außerdem wurden verschiedener Fraktionen wie Banditen oder die ungarischen „Cumanen“, die zur Zeit des 14. Jahrhunderts in Böhmen einmarschiert waren, vorgestellt. Außerdem bietet Kingdom Come nun ein verbessertes Schleichsystem. So spielen neben Sichtbarkeit und Geräuschen auch unsere „Auffälligkeit“ eine Rolle. Also etwa ob wir verhüllt unterwegs sind oder in normaler Straßenkleidung. Schleichen wir uns erfolgreich an die Gegner oder ihre Lager heran sind nun Takedowns, Vergiften, Sabotage und andere hinterlistige Aktionen möglich.

Darüber hinaus bringt die neue Version natürlich auch eine größere Karte mit deutlich mehr Dörfern, Burgen und tiefe Wäldern mit. Die Karte wurde enorm vergrößert und es wurde ein dynamisches Wettersystem eingeführt.

Weitere Features der neusten Beta sind:

  • Der Spieler kann Teil der ersten wichtigen historischen Schlacht werden.
  • Erweitertes Dialogsystem und Interaktionen mit NPCs
  • Die ersten Cutscenes mit Motion Capturing

Wer das Spiel jetzt bereits erwirbt oder schon auf Kickstarter unterstützt hat, erhält sofort Zugang zur Beta. Alle Anderen müssen sich noch bis Anfang 2017 gedulden. Dann soll Kingdom Come: Deliverance für den PC erscheinen. 

Prognose:
Kingdom Come: Deliverance sieht nicht nur atemberaubend schön aus, sondern bietet schon jetzt eine willkommene Abwechslung vom Fantasy voll mit Drachen und Orks. Das Kampfsystem ist äußerst fordern und braucht viel Geschick. Die Erkundungsmissionen haben oft detektivische Elemente und muten sehr spaßig an. Langfristig muss sich zeigen wie stark die Welt mit unterhaltsamen Inhalten gefüllt werden kann und ob sich diese rasch Wiederholen. Kingdom Come: Deliverance hat in jedem Fall das Potential zum Skyrim Konkurrenten für Geschichtsfans.

    Kevin Köhler

    Seit 2013 bei Gamers.de und Zocker mit Leib und Seele. Anfangen auf dem (original) Game Boy, nun seit fast 20 Jahren am PC. Früher vor allem Shooter, heute vor allem Strategie und Indie Games.
    Seit 2013 bei Gamers.de und Zocker mit Leib und Seele. Anfangen auf dem (original) Game Boy, nun seit fast 20 Jahren am PC. Früher vor allem Shooter, heute vor allem Strategie und Indie Games.

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