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Mad Catz R.A.T. 4 – Design trifft Funktionalität

Mad Catz ist eines der wenigen Unternehmen, die auf unkonventionelle Designs setzen. Mad Catz verlässt das klassische Design und bietet dadurch eine eingängige und ungewöhnliche Lösung für Gaming-Peripheriegeräte. Nahezu alles, was Mad Catz auf den Markt gebracht hat, verfügt über eine einzigartige Ergonomie, eine einfache Konfiguration und sieht einfach toll aus. Alle diese Dinge im ganzen sind für den Gamer zu verlockend, um sie einfach zu ignorieren.

Selbst daß die Mad Catz Rat 4 aus dem Jahr 2016 stammt, ist kein Argument dafür, daß wir sie uns nochmal ganz genau anschauen. Fangen wir also bei den technischen Spezifikationen an:

Spezifikationen:

  • Sensor: Optisch
  • DPI-Stufen: 100 bis 5000
  • Bildverarbeitung: 12 Megapixel / Sekunde
  • Max. Beschleunigung: 30G
  • Max. Geschwindigkeit: bis zu 130 Zoll / Sek
  • Konnektivität: verkabelt
  • Griff: Einstellbar
  • OMRON® Switches
  • Direkt einstellbare DPI
  • Gewicht einstellbar
  • Leistungsfähiger Speicher an Bord
  • 9 programmierbare Tasten

Aussehen und Funktion

Das ungewöhnliche, kantige Design der Mad Catz R.A.T. 4 fällt natürlich als erstes Ins Auge. Mit der Daumenablage und Flosse neben dem Zeigefinger erinnert es an einen Straßenkreuer aus den 50er Jahren. Besonders diese Daumenablage hat es uns beim Test angetan. Das Design unterstützt schnelle Reaktionen und sorgt dafür, daß selbst in hektischen Situationen die Finger sicher die Maustasten erreichen. Zum weiteren Komfort trägt auch die verstellbare Handballenauflage, welche in jeder beliebigen Position fixiert werden kann. 

Das Verbindungskabel ist 1,8 Meter lang und hat eine flexible, aber starke schwarzes Ummantelung. Das Ende ist mit einem vergoldeten USB-Anschluss versehen.

 

 

Maustasten

Ein wichtiges Merkmal der Maustasten bei der Mad Catz R.A.T. 4 sind die OMRON-Schalter, welche bis zu 20 Millionen Klicks aushalten. Darüber hinaus sind die Schalter an die höchstmögliche Leistung von APM angepasst, was wiederum zu hervorragenden Ergebnissen und maximaler Haltbarkeit führt.

Vier wesentliche Teile der Maus befinden sich im oberen Teil. Die zwei Haupttasten sind getrennt, wobei die linke Taste um einiges kleiner ist als die rechte. Auf der linken Seite der Haupttasten befindet sich die Flosse mit einer zusätzlichen Taste, um die Farbe des ausgewählten Profilmodus zu ändern.

In der Mitte der Haupttasten befindet sich das Scrollrad mit angenehm gummierten Kanten. Hinter dem Rad ist ein kleiner Schalter zum Ändern der Mausempfindlichkeit im laufenden Betrieb.

Die Seitenwände der Mad Catz R.A.T. 4 haben eine Soft-Touch-Beschichtung und sind an Schrauben befestigt. Bei Bedarf können sie zur Wartung oder Reinigung demontiert werden. Auf der linken Seite oben befinden sich zwei mechanische Tasten (vorwärts und rückwärts), etwas weiter vorne befindet sich ein runder Zielknopf.
Der linke Seitenteil geht glatt in die Basis unter dem Daumen über.

Basis

Die Basis der Maus besteht aus rotem Kunststoff, welcher durch sein Design das Gewicht der Maus auf 90 Gramm reduziert. Der untere Teil des Sockels ist transparent, wodurch der Eindruck entsteht, der gesamte Sockel wäre beleuchtet, obwohl nur 2 Punkt tatsächlich beleuchtet sind.

Auf sechs Teflon-Beinen gleitet die Mad Catz R.A.T. 4 perfekt auf jeder Oberfläche. Einziger Wermutstropfen: durch die asymmetrische Form ist die Maus leider ausschließlich für Rechtshänder gedacht.

 

Mausempfindlichkeit

In der Mitte der Basis der Maus befindet sich der optische Sensor PIXART PMW 3310. Die meisten Gamer sind daran gewöhnt, daß hauptsächlich Avago Technologies-Sensoren im Einsatz sind. Die Gaming-Sensoren von PixArt Imaging Inc. verfügen jedoch über ein beträchtliches Anwendersegment und sind bei einer großen Anzahl bekannter Gamer gefragt. Die Hauptvorteile des Sensors sind der PixArt-Oszillator, der reduzierte Stromverbrauch und die Fähigkeit, minimale Bewegung genau zu registrieren. Der Sensor arbeitet im Bereich von 100 bis 5.000 dpi mit einer maximalen Beschleunigung von 30G.

Das Verbindungskabel ist 1,8 Meter lang und hat eine flexible, aber starke schwarzes Ummantelung. Das Ende ist mit einem vergoldeten USB-Anschluss versehen.

 

Software

Die Software hat im Vergleich zu früheren Modellen keine wesentlichen Änderungen erfahren und kann auch von der Website des Herstellers heruntergeladen werden. Insgesamt gibt es drei Profile (rot, blau, violett), deren Umschaltung an der linken Flosse erfolgt.

Im Hauptfenster der Registerkarte „Programmierung“ kann man die Aktionen der neun Schaltflächen für jedes Profil individuell konfigurieren. Dies geschieht ganz einfach, indem Sie die fertigen Symbole vom rechten Bedienfeld auf die ausgewählte Taste ziehen. Hier können Sie die aufgenommenen Makros mit einem komfortablen Editor schnell bearbeiten.
Im Bereich „Empfindlichkeit“ kann man die Mad Catz R.A.T. 4 auf viele Arten feineinstellen. 

Für genauere Einstellungen können Sie die Änderung der Abruffrequenz, die Höhe der Sensorablösung und die Festlegung des Neigungswinkels verwenden. Auch kann man die Hintergrundbeleuchtung ausschalten.

Fazit

Die Mad Catz RAT 4 macht deutlich, dass eine hervorragende Maus nicht teuer sein muß. Mad Catz gibt uns hier eine exzellente „Waffe“ an die Hand, die sich durch ihre vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten zu einem unverzichtbaren Begleiter beim zocken macht.

Die Maus funktioniert sofort nach dem ersten Anschluss und wird innerhalb von Sekunden vom Betriebssystem akzeptiert. Es ist nicht notwendig, die mitgelieferte Software zu installieren, aber wenn man das Potential dieser Maus wirklich ausschöpfen will, sollte man dies dennoch tun.

Die Empfindlichkeit des Sensors, welche so bequem zu wechseln ist, kann für die meisten Spiele eingestellt werden, was vielfältige Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Situationen bietet. Das durchdachte Design zeigt deutlich: Hier waren Entwickler am Werk, die verstanden haben auf was es bei einer Gaming-Maus ankommt.

Bilder: Mad Catz