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Killerspiele

Venezuela verbietet Killerspiele

Mittwoch, 10.03.2010 | ar | Quelle: gamesmarkt.de

Wenn es eine Sache gibt, in der es zwischen vielen demokratischen und totalitären Politikern kaum Unterschiede gibt, dann ist es wohl der aberwitzige Kampf gegen die "Killerspiele".

Dass wir in Deutschland und Australien darunter zu leiden haben, daran haben wir uns ja schon fast gewöhnt. Jetzt gibt es aber ein weit weniger demokratisch angehauchtes Land, in dem es zu einem kompletten Verbot von "Killerspielen" gekommen ist.

Der Präsident von Venezuela Hugo Chavez hat nun also das Verbot in seinem Land durchgesetzt. Ausschlaggebend für seine Abneigung dürfte wohl der Titel ""Mercenaries 2 - World In Flames" gewesen sein, ging es in diesem Spiel aus dem Jahre 2006 doch darum, ein totalitäres Regime in Venezuela zu stürzen.

Chavez selbst sieht Videospiele als reines Gift an, die die Jugend zum Töten ausbilden würden.

Import und Verkauf sowie die Herstellung von Spielen mit Gewaltinhalten sind ab sofort unter Strafe gestellt und können Haftstrafen von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.

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