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Kommentare Medal of Honor (deutsche Version)Verkaufsverbot auf US-MilitärbasenFreitag, 03.09.2010 | mb | Quelle: kotaku.comWas bei "Modern Warfare 2" funktioniert hat, wird doch wohl auch für "Medal of Honor" klappen, oder? Jetzt haben EA endlich die Bestätigung der Skandalträchtigkeit ihres kommenden Kriegsshooters "Medal of Honor", dessen Verkauf ab sofort auf allen amerikanischen Militärbasen verboten ist.Ja, Soldaten gehören zu einem zahlungsfreudigen Kundenstamm für Videospielhändler. Deshalb gibt es auf vielen Stützpunkten auch passende Läden, wie zum Beispiel GameStop. Ein Spiel darf dort jedoch fortan nicht mehr verkauft bzw. vorbestellt werden - EA's "Medal of Honor". Der "Army and Air Force Exchange Service" bestätigte gegenüber Kotaku.com, dass man angeordnet habe, das Spiel aus sämtlichen GameStop Filialen auf US Stützpunkten zu verbannen. Grund dafür ist der fragwürdige Multiplayer-Modus, in dem Spieler auch auf der Seite der Taliban kämpfen können. GameStop willigte ein und sagte zu, bis heute Mittag sämtliche Reservierungen zu stornieren und kein Marketingmaterial zu dem Spiel mehr anzubieten. In einer eMail an Mitarbeiter schreibt GameStop: "Die Entscheidung wurde aus Respekt gegenüber unseren Männern und Frauen in Uniform getroffen." Eine sehr halbherzige Bekundung, verweist GameStop doch in seinen Militär-Filialen nun freundlich darauf, dass das Spiel in den Filialen außerhalb des Militärbereichs nach wie vor erworben werden kann. Die ganze Angelegenheit dürfte eine willkommene Werbung für EA sein. Welch besseren Slogan könnte es für einen Kriegsshooter geben, als "So hart, dass sogar das Militär ihn verbietet"? Mehr Infos zum Spiel:
Medal of Honor (deutsche Version)
Screenshots zum Spiel: |
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