Preview: Expeditions: ConquistadorSurvival of the Fittest auf HispaniolaSonntag, 17.02.2013 | tbrNachdem wir kürzlich erst ein Interview mit den Entwicklern von Logic Artists durchgeführt haben, erlaube ich mir nun einen zweiten Blick auf das außergewöhnliche Konquistadoren-Rollenspiel, welches innerhalb eines Jahres entwickelt und durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert worden ist. Im Dschungel hört dich keiner schreien Tief im Dschungel Hispaniolas, dies ist der 51. Tag unserer Expedition. Meine Wut auf Gott und die Welt kennt keine Grenzen mehr und mit meinem Latein bin ich langsam am Ende. Der Verlust von Botina ist für die Mannschaft nur schwer zu verkraften. Ihre letzten Worte hallen wie ein dumpfer Schlag in meinem Kopf weiter und zu erkennen, dass die nächste Siedlung, indem wir die benötigte Medizin hätten eintauschen können, nur einen halben Tagesritt entfernt gewesen wäre… In den Gesicherten meiner Freunde entdecke ich Erschöpfung und Frustration. Zu lange sind wir nun schon auf dieser kalten, fremden Erde, ohne dass sich uns der versprochene Reichtum geboten hätte, der uns in die neue Welt gelockt hat. Des Nachts kann ich in meinem unruhigen Schlaf Stimmen wahrnehmen, Tuscheleihen und Geheimnistuereien, meine Zeit als Kapitän dieser Expedition scheint sich dem Ende zu nähern. Aber kampflos werde ich das Kommando nicht ablegen, niemals!... Die beschriebene Szene bot sich mir während meines ersten Durchgangs in der aktuellsten Version des Spiels, die ich in den letzten Tagen anspielen konnte. Letzten Endes kam es zu einer Meuterei, die mein Alter Ego mit zwei treuen, aber desillusionierten, Gefolgsleuten zurückließ. Doch schon vorher war durch Niederlagen, Events und Tode in der Besatzung das Schicksal meiner Abenteuergruppe mehr als gezeichnet. Gewinnen konnte ich die Kampagne nach Verlust meines Arztes und meines Gelehrten definitiv nicht mehr! |