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Rope Racers im Test – Schwing den Zombie

Small Giant Games hat mal wieder ein neues Spiel veröffentlicht. Die Firma mit dem allseits bekannten männlichen Avatar hat sich an einem kurzweiligen Multiplayer Spiel versucht, bei dem man in Spiderman-Manier um die Wette schwingt. Doch kann so etwas überhaupt Spaß machen?

Rope Racers – Ein beschwingter Start

Seit dem 10. März ist „Rope Racers“ in Apples AppStore verfügbar, die Version für Androiden folgt am 17. März. Wir konnten uns jedoch bereits in die Google Version einschwingen. Stellt euch ein Röhrensystem-Parcour vor, in dem ihr euch an Seilen schwingend wie Tarzan oder Spiderman Richtung Ziel hangelt. Dabei spielt das Timing zum Ausweichen vor den auftauchenden Hindernissen eine wichtige Rolle. Die ersten Minuten des Spiels zeigen euch, wie ihr durch einfaches Tippen und Halten euren Charakter fixiert und geschmeidig durch die Levels schwingt. Auf dem Weg begegnen euch verschiedene Booster und Hindernisse. Sammelbare Gegenstände dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen: Die im Level verstreuten Geldscheine solltet ihr mit einem gezielten Schwung aufnehmen. Mit dem angesammelten virtuellen Geld könnt ihr euren Charakter später in mehreren Schritten aufleveln.

Rope Racers: Das richtige Timing ist entscheidend

Das richtige Timing ist entscheidend


Multiplayer etwas anders

Der Kern des Spiels ist der Multiplayer Modus, der euch ebenfalls von Beginn an begleitet. Ihr seid natürlich nicht alleine, sondern habt Mitstreiter auf eurem Weg zum Ziel. Bis zu neun weitere Gegner, die mit einem recht guten Matchmaking für euch gefunden werden, wollen euch den ersten Platz streitig machen. Erwartet jedoch keine Kämpfe oder ähnliches, bei denen ihr die anderen mit Waffen oder ähnlichem beeinflussen könnt. Eure Gegner begleiten euch als Schatten und zeigen somit ihren Verlauf ihm Spiel. Auch wenn es keine direkte Interaktion im Multiplayer, wie beispielsweise bei Mariokart gibt, ist es dennoch witzig, wenn der Gegner vor euch wegen eines Fehlers gegen die Decke kracht und ihr an ihm vorbeiziehen könnt. Wie es sich für ein Multiplayerspiel gehört, könnt ihr natürlich auch eure Facebook Freunde zu einem Freundschaftsduell herausfordern. Wundert euch aber nicht, wenn ihr als guter Spieler Freunde aus eurer Liste verliert. Der kompetitive Charakter ist in diesem Spiel stark ausgeprägt, Fluchen erlaubt. 

Rope Racers: Schafft es als erster ins Ziel

Schafft es als erster ins Ziel


Beweist euch in den verschiedenen Ligen

Zu Beginn ist die Herausforderung dem Level des Spielcharakters angepasst und die Strecken selbst sind überschaubar. Würde es dabei bleiben, wäre der Spielspaß sehr schnell vorbei. Rope Racer weckt jedoch den eigenen Ehrgeiz. Es gibt aktuell 20 Ligen, die ihr mit fortschreitendem Level freischalten könnt. Begonnen wird dabei in der Anfängerliga und ihr steigert euch über die Karbonliga bis hin zur Spitze der Diamantliga. Die Anzahl der Ligen verspricht eine Menge Abwechslung und Level, die es in sich haben. Um diese auch zu schaffen habt ihr die Möglichkeit, euren Charakter zu pimpen. Nicht nur das. Euch stehen sogar mehrere Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten und vor allem Aussehen zur Verfügung. Diese erhaltet ihr durch angesammeltes virtuelles oder richtiges Geld. Wer will, kann bis zu 5 Euro pro neuem Charakter investieren. Dafür erhaltet ihr aber auch Zombies oder Piraten zum Schwingen, die schon entsprechend gute Werte haben. Wer seinen Geldbeutel schonen möchte kann aber auch ohne zusätzliche Investitionen gut weiterkommen. Beschränkungen habt ihr in der zum Spielen benötigten Energie, die sich mit der Zeit wieder auffüllt. Auch seid ihr in der Entwicklung eurer Charaktere beschränkt. Dies schmälert den Spielspaß jedoch nur unwesentlich. Dafür stehen euch regelmäßig Missionen zur Auswahl, bei denen ihr euren virtuellen Geldbeutel wieder auffüllen könnt. So müsst ihr beispielsweise in einer Mission 10 Siege einfahren oder 5000 Münzen sammeln. Die musikalische Untermalung ist vollkommen ausreichend und liefert die passende Schwingatmosphäre. Die grafische Umsetzung ist ebenfalls gelungen. Im Vordergrund der Darstellung stehen ganz klar die individuell spielbaren Avatare.

Rope Racers: Running Dead - Einer von vielen Charakteren

Running Dead – Einer von vielen Charakteren


Fazit

Mich hat das auf den ersten Blick einfach aussehende Spiel schnell in seinen Bann gezogen. Es bietet im Grunde alles, was ein auf Wettbewerb ausgelegtes Spiel für zwischendurch benötigt. Man kann sich mit anderen messen, seinen Charakter individuell ausbauen und man wird vom Spiel selbst gefordert. Rope Racers folgt einem funktionalen Spielkonzept und bedarf nicht wirklich einer großen Story oder Einleitung. Drücke, halte fest und besiege die Anderen. Theoretisch einfach, praktisch sieht es natürlich anders aus: Es ist schon sehr bitter, wenn ein Zombie an einem vorbeischwingt, weil man nicht rechtzeitig losgelassen hat und so dezent gegen die Decke kracht. Der Nervenkitzel des Rennens wird durch die sichtbare Platzierung und die aktuelle Entfernung zum Gegner angeheizt. Das Free 2 Play Model funktioniert für Rope Racers und übt einen nur unwesentlichen Kaufdruck aus. Wer Lust auf ein einfaches, zugängliches Spielprinzip hat sollte den Download direkt starten oder zumindest mal vormerken. 

Positiv

  • einfaches und dennoch forderndes Spielprinzip
  • faires Free 2 Play Modell
  • große Anzahl von Charakteren

Negativ

  • beschränkte Energie zum Spielen
  • bisher nur Ligen und Freundschaftsduelle
8

Passionierter Gelegenheitszocker mit der Vorliebe zu Adventures und JRPG's. Durch Job und Familie beschränkt sich das Spielehobby auf die mobilen Games, die dann exzessiv gezockt werden. Auch für das Kinoportal Cinetrend.de unterwegs.

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