Test: PAM - Post Apocalyptic MayhemMario Kart im Endzeit-SettingDonnerstag, 23.06.2011 | pasDie Redaktion hat sich gefreut, als „Post Apocalyptic Mayhem“ für den PC vom Postboten überbracht wurde. Das Kürzel „PAM“ kann ja nur auf den operativen Silikon-Star Pamela Anderson hindeuten. Dazu, so verspricht zumindest das Cover, coole Karren und fulminante Explosionen. Ein satter 90-Prozent-Titel? Das Spiel des Jahres vielleicht? Mitnichten! „Post Apocalyptic Mayhem“ hat rein gar nichts mit der Baywatch-Nixe zu tun. „PAM“ lässt sich am besten als eine Mischung aus „Mario Kart“ und „Robot Wars“ bezeichnen. Also keine Brüste, keine feschen Damen, dafür aber viele Explosionen. Maximal sechs Fahrer gehen an den Start. Wenn ihr glaubt, lediglich als erster über die Ziellinie heizen zu müssen, habt ihr euch geschnitten. Zusätzlich gilt es, seine Kontrahenten nach allen Regeln der Kunst der mittlerweile in Vergessenheit geratenen TV-Serie „Robot Wars“ zu zerstückeln. Dazu sammelt ihr Power-Ups auf den Rundkursen auf, von denen es drei verschiedene Sorten gibt. Rote Fässer liefern euch einen Sack Reißnägel oder ein explodierendes Fass, das ihr hinter eurer Stoßstange abwerft, durch das Aufgabeln von gelben Objekten erhaltet ihr einen Angriffsbohrer, der an eure Motorhaube gebastelt wird und vorausfahrende Fahrer ins Jenseits befördert, während blaue Power-Ups eure seitlichen Kreissägen aktivieren. Das interessante ist, dass ihr nicht nur ein Power-Up, sondern von jeder Sorte eins aufnehmen könnt. Allerdings werden die Rennen dadurch kein Deut taktischer. Hinzu kommt euer Boost, der sich nach einiger Zeit wieder auflädt. Mit drei Strecken sowie einem bisher erschienenen DLC-Kurs, der immerhin kostenlos ist, fällt das Angebot an Strecken mau aus. Dabei wird auch nicht sonderlich viel Abwechslung geboten. In Wasteland geht es zum Beispiel durch ein sandiges Ödland, während auf den anderen Strecken eine urbane, postapokalyptische Stadt die Szenerie bildet. Alle Strecken haben einen braun-grauen Filter gemein. Wohl, damit optische Makel, wie die kantigen Fahrzeugmodelle und schwachen Texturen, nicht so extrem auffallen. |