Test: Cave Story 3DPixel-Klassiker im 3D-GewandMontag, 14.11.2011 | lcSeit dem Jahr 2004 begeisterte das Indie-Jump’n Shoot vom Japaner Pixel Spieler auf der ganzen Welt. Die gekonnte Mischung aus ein wenig „Metroid“, ein wenig Rollenspiel und vor allem einer interessanten Geschichte zählt auch heute noch zu den absoluten Klassikern der Independent Spiele. Zusammen mit Nippon Ichi Software America hat nun das Entwicklungsstudio Nicalis, das schon für die WiiWare- und DSiWare-Version des Spiels verantwortlich war, das Spiel komplett in 3D-Polygongrafik als auch 3D-Optik dank den Funktionen des 3DS umgesetzt. Ob sich diese Mühe gelohnt hat und das 3D-Remake auch an die Klasse des Originals herankommt verraten wir euch im Test.
Das Spiel beginnt ziemlich mysteriös. Irgendwo unter der Erde wacht ein kleines Robotermännlein auf. Ohne Erinnerung und ohne Ziel. Sofern man die ersten Minuten im Spiel überlebt, trifft man aber auf einer Art von sprechenden Hasenwesen den Mimiga, die bedroht werden durch die bösen Machenschaften eines verrückten Professors. Natürlich kann man da nicht einfach zusehen und muss natürlich etwas unternehmen. Auch wenn die Optik und das Gameplay des Originals an alte 16-Bit-Klassiker erinnert, ist zumindest die Story um einiges anspruchsvoller und an einigen Stellen sogar ziemlich emotional.
Wie im Original springt und ballert unser kleiner Held sich mit verschiedenen Waffen durch seine Gegner. Dabei lassen besiegte Gegner Energieobjekte fallen, mit denen man die verschiedenen Waffen drei Level aufpowern kann. Aus der normalen Anfangsknarre wird so ein ziemlich durchschlagskräftiges Geschütz. Und aus dem Raketenwerfer fliegen auf höherem Level gleich mehrere Geschosse. Doch Vorsicht: Wird man von Gegnern getroffen verliert man nicht nur Lebensenergie sondern auch Waffenpower, so dass die Waffen wenn man nicht aufmerksam ist, schnell an Kraft verlieren.
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