Test: ShinobiGelungene Rückkehr eines Mega Drive Heldens?Mittwoch, 16.11.2011 | lcDer arme „Shinobi“ hat es in den letzten Jahren nicht besonders einfach gehabt. Nicht nur wurde er in den letzten Jahren fast vergessen und wurde so das letzte Mal auf der PlayStation 2 gesehen, sondern auch seine letzten Abenteuer waren nicht besonders gut. Nun bringt Sega zusammen mit dem Entwickler Griptonite die Serie zurück und versucht mit Shinobi auf dem 3DS an die alten Erfolge aus Mega Drive Zeiten anzuknüpfen. Ob dies geklappt hat, verraten wir euch in unseren Test. Die Story von „Shinobi“ ist eigentlich schnell erzählt, denn richtig viel passiert im Spiel eigentlich nicht. Im Jahre 1256 kämpft Ninja Jiro (Shinobi ist übrigens nur ein anderes japanisches Wort für Ninja) gegen mysteriöse Angreifer. Wer hinter den Angriffen steht stellt sich aber erst 800 Jahre später raus, wo Jiro wieder gegen die gleichen Krieger kämpfen muss. Warum Jiro ohne zu altern 800 Jahre später noch genauso aussieht, bleibt das Spiel über ein Rätsel. Die Geschichte wird durch animierte Standbilder und kurze philosophisch angehauchte Sprüche erzählt, was leider kein besonders gutes Mittel ist eine Geschichte zu erzählen.
Der Start des Spiels ist auch ein wenig unschön gewählt. Anstatt den Spieler durch ein Ingame-Tutorial zu führen, startet das Spiel mit dem Übergeben einer Schriftrolle an Jiro und einem Anzeigen aller Bewegungen in einer Art Anleitung im Spiel. Leider kann aber wohl kaum ein Spieler die Steuerung, die durchaus etwas komplizierter ist, auf Anhieb auswendig lernen, so dass man wie in einem Spiel aus den 90er Jahren fast alles alleine lernen muss.
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