Test: Cross FireKann Counterstrike 1.6 einpacken?Freitag, 20.01.2012 | pasDer Markt der Free-2-Play-Shooter ist übersättigt. Wer sich hier wirklich zu Recht finden will, muss ständig auf dem Laufenden bleiben. Ein Vertreter dieser Zunft, der irgendwo im Nirwana versank und kaum Beachtung fand, schimpft sich „Cross Fire“. Lohnt sich der Taktik-Shooter, der jetzt über GameRage nach Europa gelang? Oder machen die Premium-Inhalte die Spielbalance kaputt? Zwei Teams, ein ZielEine kompakte Karte, zwei verfeindete Teams und ein C4-Bombenkit. Die Runde startet. Während Team A versucht, an einem der beiden Bombspots seine tickende Sprengladung zu platzieren, nimmt Team B Lauerstellung auf. Man verkriecht sich hinter Kisten, verschanzt sich duckend in einer kleinen Häusernische und wartet auf den Feind. Ruhe ist omnipräsent, ein falscher Schritt oder das Nachladen der Waffe könnte aufgrund der verursachten Lautstärke zum Verhängnis werden. Der Bombenträger der Terroristen wird mit einem präzisen Schuss zwischen die Lauscher niedergestreckt, Team A ist in Panik und verliert sich in Hektik. Team B nutzt diese Unaufmerksamkeit, um sich taktisch klug in sicherer Reichweite um die fallen gelassene Bombe zu versammeln. Das Ausschalten der übrigen Terroristen ist danach ein Klacks. Diese Szene klingt verdächtig nach einem der bekanntesten Taktik-Shooter aller Zeiten. Und de facto ist der onlinebasierte Militar-Taktik-Shooter „Cross Fire“ im sogenannten Search and Destroy-Modus auch ein ganz dreister „Counterstrike 1.6“-Klon, in dem Black List Terroristen und Global Risk Soldaten gegeneinander antreten. Der Unterschied besteht im Grunde darin, dass ihr nicht zu Beginn jeder Runde Waffen im Shop erwerbt, sondern euer Waffenarsenal in „Cross Fire“ langfristig und durch den Erwerb von Premium-Inhalten erweitert wird. Im Menü erstellt ihr schließlich sogenannte Bags, in die ihr jeweils eine Primär- sowie eine Sekundärwaffe, eine Granate und Bonus-Items, wie kugelsichere Westen, steckt. Zu Beginn jeder Runde dürft ihr ein Bag auswählen, um euch individuell für einen taktischen Weg – etwa Sniper oder Rambo an vorderster Front – zu entscheiden. |