Test: Resident Evil: RevelationsWie hoch ist der Gruselfaktor auf dem 3DS?Montag, 30.01.2012 | jpWir alle kennen die Aussagen, die man schon seit Ewigkeiten den mobilen Endgeräten von Nintendo an den Kopf wirft: Kinderspielzeug! Nichts für den erwachsenen Zocker… von wegen! Also Schluss mit Kindergeburtstag. Ab sofort ist „Resident Evil: Revelations“ im Handel und sorgt dafür, dass uns auch unterwegs das Blut in den Adern gefriert. Die Hintergrundgeschichte hat man dabei zeitlich zwischen die Ereignisse von Teil 4 und Teil 5 angesiedelt. Wer mit der Serie vertraut ist, darf sich also auf ein spannendes Abenteuer mit Chris Redfield und Jill Valentine freuen. Beide sind inzwischen tätig für die BSAA (Bioterrorism Security Assessment Alliance) und sollen natürlich ein waches Auge darauf haben, dass es in Zukunft nicht mehr zu schwerwiegenden Problemen kommt. In TV-Serien wie z.B. „Lost“ wurde das Stilmittel der Rückblenden ja inzwischen schon fast bis zum Erbrechen genutzt, ja teilweise sogar übertrieben. Dementsprechend skeptisch ist man am Anfang natürlich auch bei „Resident Evil Revelations“ denn auch hier wird auf diese Art und Weise verfahren. Allerdings haben es die Macher hier deutlich besser drauf und es fügt sich am Ende alles prima zusammen. Fast schon makaber, wenn man die derzeit aktuellen Geschehnisse um die Costa Concordia so sieht, ist die Tatsache, dass man den ersten Abschnitt gleich an Bord der havarierten Queen Zenobia antritt und in der Rolle von Jill sich auf die Suche nach Chris machen darf. Ob dieser Kreuzfahrtriese ebenfalls einen italienischen Kapitän hatte, konnten wir an dieser Stelle noch nicht rausfinden. Bereits am Anfang der Suche macht sich eine unheimliche Atmosphäre breit und natürlich dauert es auch nicht lange, bis wir den ersten Monsterkontakt erleben. Da aber auch in „Resident Evil: Revelations“ Munition nicht gerade üppig vorhanden ist, sollte man immer genau abwägen, ob man den Gegner jetzt wirklich bequem übern den Haufen schießt, evtl. auch mal in den Nahangriff übergeht oder schlichtweg einfach das Weite sucht. |